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Montag , 19 Februar 2018

Zweites Olympia-Gold für Dahlmeier – Deutsche Mannschaft erneut stark

Laura Dahlmeier (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Was sind das für goldene Tage für Biathletin Laura Dahlmeier! Da gewann sie erst am vergangenen Samstag die erste Olympia-Gold-Medaille ihrer Karriere und heute konnte sie gleich noch einen draufsetzen und sich auch den Sieg in der Verfolgung über 10 Kilometer sichern. Silber gewann die starke Slowakin Anastasja Kuzmina, die sich im Schlusssprint um 0,2 Sekunden vor Konkurrentin Anais Bescond aus Frankreich durchsetzte, die sich damit über ihre erste Olympia-Medaille freuen darf.

Foto: DSV Biathlon / Facebook

Dahlmeier dominierte von Beginn an das Starterfeld. Als Sprintgewinnerin war sie 24 Sekunden vor Marte Olsbu ins Rennen gegangen, die somit ihre erste Verfolgerin darstellte. Nach dem ersten Schießen musste sich die Norwegerin jedoch in die Strafrunde verabschieden, was Dahlmeier weiterhin den Vorsprung sicherte. Die junge Deutsche hatte am Schießstand alle Scheiben getroffen. Zum zweiten Liegendanschlag hin machte die Slowakin Kuzmina Druck nach vorne, sodass sie als laufstarke Athletin kurz nach Dahlmeier am Schießstand eintraf. Beide Athletinnen schossen etwas bedächtiger, um den Angriffen des Windes, der immer wieder ins Stadion blies, zu trotzen. Dennoch ging bei beiden je ein Schuss daneben. Kuzmina kämpfte lange um die letzte Scheibe, was Dahlmeier einige Sekunden auf die Strecke mitgab. Dennoch dauerte es nicht lange und die Slowakin hatte die Lücke schon wieder geschlossen. Sie zog an der frischgebackenen Olympiasiegerin Dahlmeier vorbei und spielte fortan die Zugmaschine für selbige, um das Tempo hoch zu halten. Beim Stehendanschlag wurde das Feld dann durcheinandergewürfelt. Kuzmina hatte sich möglicherweise auf der Runde doch etwas übernommen, was sich in zwei Schießfehlern bemerkbar machte. Dahlmeier dagegen trumpfte auf und ging erneut fehlerfrei mit einem doch deutlichen Vorsprung auf die Strecke zurück. Hinter ihr war die Tür offen für einige Athletinnen, sich näher an das Podest heranzupirschen. Letztendlich entschied sich das Rennen jedoch wie so oft beim letzten Schießen, bei dem sich Laura Dahlmeier mit einem unglaublich nervenstarken, fehlerfreien Schießen endgültig ihre zweite Goldmedaille sicherte. Hinter ihr wurde um jeden Treffer gepokert. Besonders gut machte es Anais Bescond. Die junge Französin blieb fehlerfrei und ging damit knapp hinter Kuzmina auf die letzte Runde. Die Slowakin hatte erneut einmal die Strafrunde besuchen müssen. Zum Greifen nah war die Medaille auch für Denise Herrmann, die souverän schoss, dann aber doch noch eine Scheibe stehen ließ. Also kam es auf der letzten Runde zu einem Zweikampf zwischen der Slowakei und Frankreich. Wer würde das silberne Edelmetall für sich gewinnen? Entgegen mancher Vorahnungen ließ sich Bescond nicht von ihrer laufstarken Konkurrentin abschütteln und blieb ihr dicht auf den Fersen. Kuzmina jedoch lief taktisch klug vorneweg und ließ der Französin keine Chance zum Überholen. Erst auf der Schlussgeraden kam es zum Show-Down, den Kuzmina knapp für sich entscheiden konnte. Laura Dahlmeier war derweil bereits als strahlende Siegerin über die Ziellinie gerutscht – mit einer deutschen Fahne, die sie sich noch eben beim Publikum besorgt hatte. Sie gewann damit schon die dritte Goldmedaille für das deutsche Biathlon-Team. Auch Mannschaftskameradin Denise Herrmann kam noch auf einen guten sechten Platz hinter Olsbu und der Schwedin Hanna Oeberg.

Franziska Hildebrand bestätigte ihr gutes Resultat aus dem Sprint und wurde nach 3 Fehlern im liegenden Anschlag und zwei sauberen Nullfehlereinlagen stehend erneut 12.. Direkt dahinter kam Vanessa Hinz ins Ziel. Damit können die deutschen Biathletinnen wieder ein starkes olympisches Mannschaftsergebnis feiern, nachdem es 2014 in Sotschi nicht mit einer Medaille geklappt hatte.

Am Mittwoch folgt für die Damen dann der Einzelwettkampf. Wir wünschen allen Athletinnen dabei viel Erfolg!

 

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