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Mittwoch , 25 April 2018

Zollskiwettkämpfe 2015: Teamsprint und Patrouille an Spannung kaum zu überbieten

Team Deutschland II und Frankreich sichern sich den Sieg im Teamsprint bzw. der Patrouille

Foto: Zoll

Garmisch-Partenkirchen (Zoll) – Leider kam am zweiten Wettkampftag die Sonne kaum noch zum Vorschein und auch vor Niederschlägen blieben die zahlreich angereisten Zuschauerinnen und Zuschauer nicht verschont. Doch auch das nasskalte Wetter schreckte die Fans nicht ab und tapfer unterstützten sie ihre Athletinnen und Athleten mit Anfeuerungsrufen an der Strecke.

Foto: Zoll

Wimpernschlagfinale im Teamsprint der Damen über 5 x 600 Meter

Motiviert durch die Erfolge des Vortages starteten Laura Dahlmeier und Nicole Fessel im Team Deutschland I mit großen Ambitionen in den Teamsprint der Damen. In den ersten drei Runden lieferten sich die beiden ein Kopf-an-Kopf-Duell mit ihren Kolleginnen Hanna Kolb und Lucia Anger, dicht gefolgt von der Drittplatzierten des gestrigen Tags Aurore Jean und Anais Chevalier. Doch auf dem letzten Kilometer konnten sich die deutschen Athletinnen etwas von ihren Konkurrentinnen absetzen. Auf dem Weg ins Ziel zogen die Schlussläuferinnen Lucia Anger und Laura Dahlmeier nochmals an und lieferten sich einen aufregenden Zielsprint. Ein Wimpernschlag von nur 0,1 Sekunden entschied am Ende über Platz 1 und 2 und Langläuferin Lucia Anger durfte sich gemeinsam mit Hanna Kolb über ihren Erfolg freuen. „Es war am Ende ein harter Sprint gegen Laura, aber ein schöner Wettkampf für das Saisonende“, so die glückliche Teamsprint-Siegerin Lucia Anger. Jean Aurore erreichte mit einem Rückstand von 23,9 Sekunden als Drittplatzierte das Ziel. „Lucia und Laura waren heute am letzten Anstieg zu stark. Aurore und ich sind mit unserem dritten Platz aber sehr zufrieden“, so ihre französische Teamkollegin Anais Chevalier im anschließenden Interview.

Im Zieleinlauf wurden die heutigen Tagessiegerinnen ebenso von den Zuschauerinnen und Zuschauern für ihre Leistungen gefeiert wie die drei weiteren Staffelteams Schweiz, Deutschland III und Österreich. Staatssekretär Werner Gatzer übernahm die anschließende Siegerehrung und gratulierte den heutigen Gewinnerinnen zu ihrem Erfolg.

Foto: Zoll

Nach über 20 Jahren erster Schweizer Sieg in der Patrouille der Herren

Der traditionelle Höhepunkt der seit 1952 ausgerichteten Veranstaltung, die Patrouille der Herren, war in diesem Jahr an Spannung kaum zu überbieten. Alle sieben angetretenen Mannschaften waren läuferisch stark unterwegs und das Feld lag in den ersten zwei Runden dicht zusammen. Schnell wurde klar: dieses Rennen wird am Schießstand entschieden. Beim ersten Liegendanschlag behielt Jean-Guillaume Béatrix als Einziger die Nerven und setzte fünf Treffer ins Schwarze. Die beiden Verfolger Florian Graf, Team Deutschland I, und Serafin Wiestner, Team Schweiz, leisteten sich beide einen Fehlschuss und mussten eine Strafrunde absolvieren. Auch die weiteren Teams handelten sich eine bzw. zwei Strafrunden ein, sodass sich das Feld begann auseinander zu ziehen. Beim Einlauf zum abschließenden Liegendanschlag lag das französische Team bereits einige Sekunden vor Deutschland I, dicht gefolgt vom Team Schweiz. Hier leistete sich Jean-Guillaume Béatrix einen Fehlschuss, sodass die beiden Verfolgerteams dank null Fehlern wieder aufschließen konnten und fast zeitgleich auf die Schlussrunde gingen.

Leider stürzte Jean-Guillaume Béatrix in der letzten Abfahrt und musste seine deutschen und Schweizer Konkurrenten ziehen lassen. Bis zur Ziellinie kämpften diese hart, aber fair um den Sieg und am Ende hatten Toni Livers, Ueli Schnider und Serafin Wiestner die Nase vorn. Erstmals seit über 20 Jahren gewann damit eine Schweizer Patrouille den prestigeträchtigen Titel und die drei glücklichen Gewinner freuten sich gemeinsam mit ihren Kolleginnen an der Strecke über den Tagessieg. Trotz ihres Sturzes konnten sich Jean-Marc Gaillard, Adrien Backscheider und Jean-Guillaume Béatrix mit einem Rückstand von 41,3 Sekunden den dritten Platz sichern und erhielten bei der anschließenden Siegerehrung die Bronzemedaille von Cornet Anne, Directrice Interrégional à Lyon, überreicht.

Foto: Zoll

 

 

 

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