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Donnerstag , 20 Juni 2019

Wolfgang Pichler beendet seine Trainerkarriere

Die Heimweltmeisterschaft in Östersund (07.03-17.03.2019) wird das letzte große Ereignis in der Biathlonkarriere des Wolfgang Pichlers sein. Nach 24 erfolgreichen Jahren als Coach beendet der Ruhpoldinger nach der Saison seine Karriere. „Ich höre auf. So wie ich arbeite, mit so viel Herzblut, das ist auch sehr anstrengend. Irgendwann muss auch mal Schluss sein“, sagte Pichler am Rande des Weltcups in Antholz.

Er ist einer der erfolgreichsten Biathlon-Trainer weltweit. Bei Großereignissen gewannen Wolfgang Pichlers Athleten 42 Medaillen. „Ich glaube, ich bin ein Naturtalent als Trainer“, sagte er im TV-Interview im ZDF. Seine Trainingsmethoden sind zwar streng aber auch erfolgreich, wie seine vielen Erfolge zeigen. „Wenn man der Beste der Welt sein will, muss man am besten trainieren. Mit weniger Training wird keiner besser“. Er führte seine Athleten kompromisslos. „Ich habe auch Fehler gemacht. Bin 1998 ohne Medaille heimgekommen aber dann war ich der einzige Trainer, der immer Medaillen heimgebracht hat, egal wo ich war.“

Knapp 19 Jahre war Wolfgang Pichler Trainer der schwedischen Mannschaft. Er verhalf Magdalena Forsberg zu sechs Weltcupgesamtsiegen (1996/97, 1997/98, 1998/99, 1999/00, 2000/01, 2001/02) und zwölf WM-Medaillen und auch Helena Eckholm (2008/09) gewann die große Kristallkugel. Anna Carin Olofsson wird 2006 bei den Olympischen Spielen von Turin die erste schwedische Olympiasiegerin im Biathlon. Bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang gewann Hanna Öberg die Goldmedaille im Einzelrennen, genau wie die schwedische Herrenstaffel. Sebastian Samuelsson und die Damenstaffel gewannen Silber. Unvergessen auch die Weltmeisterschaft 2007 in Antholz, als die schwedische Mixed-Staffel mit Helena Eckholm, Anna Carin Olofsson, Björn Ferry und Carl Johan Bergmann die Goldmedaille gewann.

Von 2011 bis 2014 übernahm Wolfgang Pichler die russische Damenmannschaft und versuchte gegen Doping zu kämpfen. „Ich wollte Russland ändern. Ich war so besessen von meiner Idee. […] Das war ein Riesenabenteuer und ich würde es jederzeit wieder machen“. Beim Deutschen Skiverband konnte der 64-Jährige nie Fuß fassen. Die Chemie zwischen ihm und dem Verband stimmte nicht.

Für die Zeit nach der Karriere hat Wolfgang Pichler bereits Pläne. „Ich möchte Seniorentrainingslager abhalten.“ Doch vorher will er seine Medaillenbilanz bei der WM in Östersund erweitern.

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