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Montag , 27 März 2017

WM Hochfilzen: Souveräner Sieg von Martin Fourcade in der Verfolgung

Nach seiner Niederlage im Sprint über 10 km mit der daraus resultierenden Bronzemedaille hat Martin Fourcade, der Dominator der bisherigen Saison, erbarmungslos zurückgeschlagen.

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

Mit einem perfekten Rennen verteidigte Fourcade mit viel Wut im Bauch seinen Weltmeistertitel in der Verfolgung absolut souverän mit einem Vorsprung von +22,80 Sekunden vor dem Norweger Johannes Thingnes Boe, der wie schon im Sprint Tags zuvor, sich mit der Silbermedaille zufrieden geben mußte. Die eigentliche Sensation dieses einseitigen Rennens folgte auf dem dritten Platz: Ole Einar Björndalen tat es seiner Frau gleich und angelte sich im Verfolger noch einmal eine Bronze-Medaille und daß im zarten Alter von 43 Jahren. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Für den Franzosen war es die elfte WM-Goldmedaille seiner Karriere.

Der Russe Anton Shipulin – mit Startnummer 21 ins Rennen gegangen – überquerte als Vierter kurz nach Bjoerndalen die Ziellinie. Ondrej Moravec, der im Sprint die Lokomotive für Benedikt Doll spielte, wurde fünfter. Der US-Amerikaner Lowell Bailey, der nach dem vierten Schießen kurz hinter Ole Einar Bjoerndalen als Dritter auf die letzten 2,5 Kilometer ging, konnte seinen Podestplatz nicht verteidigen und wurde sechster.

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

Deutsche Biathleten blieben erstmals ohne Medaille!

Im fünften WM-Rennen von Hochfilzen blieben die Deutschen Skijäger zum ersten Mal ohne Edelmetall. Sprintweltmeister Benedikt Doll, tags zuvor noch der gefeierte Held, zeigte am Schießstand Nerven und ließ bei den ersten drei Schießen jeweils eine Scheibe schwarz. Beim vierten Schießen räumte Doll alle Scheiben ab. Als zweibester Deutscher wurde Doll elfter, einen Rang hinter Simon Schempp, der sich nach zwei fehlerfreien Liegendschießen Hoffnungen auf eine Medaille machen konnte. Doch der Traum von Edelmetall erhielt beim ersten Stehendschießen durch zwei Strafrunden einen ersten Dämpfer. Auch beim letzten Schießen mußte Schempp nochmals eine Extrarunde drehen. Simon Schempp mußte auf der Schlußrunde den Österreicher Eberhardt und Tarjei Boe ziehen lassen und wurde Zehnter.

Einen gebrauchten Tag erwischten Arnd Peiffer und Erik Lesser, der seinen Hochfilzen-Fluch einfach nicht besiegen kann. Mit jeweils vier Schießfehlern belegte Peiffer einen enttäuschenden 19. Rang und Erik Lesser wurde nur 28.

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

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