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Montag , 17 Dezember 2018

Weltcupsieg für Kuzmina – Dahlmeier auf Platz 10

Am frühen Nachmittag fand im österreichischen Hochfilzen das Verfolgungsrennen der Damen statt. Bei ähnlichen Bedingungen wie im Männerrennen heute Mittag ging die dreifache Olympia-Goldmedaillengewinnerin von Sotschi 2014, Darya Domracheva, als Führende an den Start. Erste Verfolgerin war 22 Sekunden dahinter Anastasiya Kuzmina, die unter slovakischer Flagge läuft. Als sprintbeste Deutsche ging Franziska Hildebrand mit 56 Sekunden Rückstand als Achte ins Rennen.

Die laufstarke Kuzmina konnte der Weißrussin Darya Domracheva bereits in der ersten Laufrunde einige Sekunden abnehmen. Nahezu gleichzeitig kamen die beiden Damen zum ersten Liegendanschlag. Hier zeigte Domracheva eine ebenso starke Leistung wie zuletzt im Sprint und blieb fehlerfrei. Kuzmina hingegen schoss einen Fehler, was Domracheva einen kleinen Vorsprung mit auf die nächste Runde gab. Hinter Domracheva und Kuzmina blieben die Schießergebnisse recht gut, wenn auch einzelne Scheiben stehen blieben. Dorothea Wierer aus Italien schoss einen Fehler genau wie die Ukrainerin Vita Semerenko und die Finnin Kaisa Mäkeräinen. Hilde Fenne und Ingrid Landmark Tandrevold aus Norwegen blieben beide fehlerfrei. Tandrevold unterstrich damit bereits zu früher Rennzeit ihre zuletzt sehr guten Leistungen. Aus deutscher Sicht blieb Franziska Hildebrand als erste DSV-Athletin im Feld fehlerfrei und ging als 4. mit 50 Sekunden Rückstand zurück auf die Strecke, Laura Dahlmeier setzte den letzten Schuss daneben. Vanessa Hinz blieb ebenfalls ohne Fehler, Denise Herrmann schoss einmal am Ziel vorbei und Karolin Horchler behielt eine weiße Weste.

Bis zum zweiten Schießen hatte Kuzmina wiederum Zeit auf Darya Domracheva gutgemacht. Im zweiten Liegendanschlag blieben dann beide fehlerfrei. Dahinter vergab Hilde Fenne mit zwei Fehlern ihren bis dato dritten Rang, während sich Kaisa Mäkeräinen mit einer Nullfehlereinlage weiter nach vorne arbeiten konnte. Wierer und Semerenko blieb ebenfalls der Weg in die Strafrunde erspart. Der Norwegerin Tandrevold passierte an dieser Stelle der erste Fehler, ebenso den Deutschen Hildebrand, Karolin Horchler und Hammerschmidt. Denise Herrmann schoss nach ihren in Östersund zuletzt so überraschend stabilen Schießeinlagen ebenfalls einmal daneben. Laura Dahlmeier blieb beim zweiten Anschlag fehlerfrei.

Zum dritten Schießen kam das Führungsduo gemeinsam. Wieder hatte Kuzmina ihren Rückstand auf die Weißrussin in der Laufrunde kompensieren können. Nachdem Domracheva einen Fehler schoss, wartete Kuzmina lange mit ihrem letzten Schuss, traf diesen dann aber und ging zwölf Sekunden vor der Sprintsiegerin zurück auf die Strecke. Ein tolles Schießen gelang Kaisa Mäkeräinen, die alle Scheiben traf und sich damit weiter nach vorne schob. Dorothea Wierer aus Italien brachte ebenfalls die Null. Die deutschen Athletinnen zeigten ein gemischtes Schießen: Vanessa Hinz und Laura Dahlmeier blieben fehlerfrei. Franziska Hildebrand, die bis zu diesem Zeitpunkt noch aussichtsreich im Rennen gelegen hatte, gingen gleich drei Schüsse daneben, ebenso Maren Hammerschmidt, während Denise Herrmann einen weiteren Fehler schoss.

Auf dem Weg zum letzten Schießen demonstrierte Kaisa Mäkeräinen ihre läuferische Dominanz. Schnell ging sie vorbei an Domracheva und riss eine Lücke. Kuzmina lief vorne weg.

Am Schießstand gab es dann einen kleinen Kampf um die Führung. Nachdem Mäkeräinen dann aber einen Fehler schoss, wobei Kuzmina und Domracheva fehlerfrei blieben, schien das Rennen entschieden. Domracheva lief 8,4 Sekunden nach Kuzmina aus dem Stadion, Mäkeräinen 21,6 Sekunden. Von den Deutschen kam Laura Dahlmeier am besten weg. Für sie war dies schon die dritte Nullfehlerserie im Rennen. Somit blieb ihr Schießergebnis insgesamt bei einem Fehler und sie meldete sich als gewohnt starke Schützin zurück.

Es folgte eine sehr spannende letzte Runde. Zunächst holten Domracheva und Mäkeräinen einige Sekunden auf Kuzmina auf, wobei die Finnin sich in der Folge auch noch an die Fersen der Weißrussin hängte. Sie schaffte das Unglaubliche und holte Domracheva ein. Kuzmina war inzwischen wieder ein Stück vorneweg gelaufen. Domracheva und Mäkeräinen kamen gemeinsam ins Stadion. In einem packenden Finish sicherte sich Mäkeräinen den zweiten Rang. Vierte wurde Dorothea Wierer vor Marte Olsbu aus Norwegen und der Ukrainerin Yuliia Dzima.

Beste Deutsche wurde Laura Dahlmeier auf 10, Vanessa Hinz kam nach ebenso nur einem Fehler auf den 12. Rang. Nach insgesamt fünf Strafrunden wurde Denise Herrmann 25, Franziska Hildebrand mit 4 Fehlern 28. Karolin Horchler kam nach nur zwei Fehlern auf den 32. Platz und machte damit einige Plätze im Vergleich zum Sprint gut. Gerade noch Weltcuppunkte sammeln kann Maren Hammerschmidt nach sechs Fehlern als 40.

 

Morgen Nachmittag findet die Teamstaffel der Frauen statt. Wir wünschen dabei allen Nationen viel Erfolg!

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