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Freitag , 14 Dezember 2018

Weltcup Pyeongchang: Dahlmeier-Express auch in der Verfolgung nicht zu stoppen!

Der Dahlmeier-Express ist nicht aufzuhalten. Beim Verfolgungsrennen über 10 km in Pyeongchang zeigte die 23jährige „Miss Biathlon 2017“ einmal mehr ein perfektes Rennen. 20 Schuss mit 20 Treffer brachten ihr einen sicheren und nie gefährdeten Sieg mit einem Vorsprung von Sage und Schreibe +1:12,60 Min. vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen, die trotz zwei Strafrunden nach dem zweiten Schießen Dank ihrer läuferischen Qualitäten Zweite wurde. Anaisa Bescond aus Frankreich komplettierte das Podest als Dritte.

Vierte wurde die Norwegerin Tirill Eckhoff, die insgesamt fünf Strafrunden laufen mußte. Die US-Amerikanerin Susan Dunklee kam, wie schon im Sprint, auf den fünften Rang.

Laura Dahlmeier lief bereits nach dem ersten Liegendschießen nach fünf Treffern ein einsames Rennen an der Spitze und baute den Vorsprung Runde um Runde weiter aus und jubelte nach dem zwanzigsten Treffer bereits am Schießstand über ihren neunten Weltcupsieg in dieser Saison. Dahlmeier machte einen großen Sprung in Richtung Gesamtweltcup, auch wenn Gabriela Koukalova mit einem 9. Platz den Schaden noch in Grenzen halten konnte. Spannender ist da letztlich der Kampf um die kleine Kristallkugel, da führt weiter Kaisa Mäkäräinen vor der Dahlmeier.

Hildebrand vergibt Podestplatz beim letzten Schießen!

Bis zum letzten Schießen lag sogar ein deutscher Doppelsieg in der Luft. Franziska Hildebrand profitierte bei den ersten drei Schießen immer wieder von den Fehlern der Konkurrentinnen und kam als Zweite hinter dem Feld enteilten Dahlmeier zum letzten Schießen. Franziska Hildebrand verfehlte die die vierte Scheibe und verlor den zweiten Rang an die fehlerfrei gebliebene Französin Ansais Bescond. Auch Kaisa Mäkäräinen blieb ohne Strafrunde und ging vor Hildebrand auf die letzte Runde. Für Hildebrand reichte es dennoch zu einem hervorragenden sechsten Rang.

Weniger Erfolgreich verlief das Rennen für die restlichen drei deutschen Starterinnen. Mit jeweils sechs Strafrunden kamen Maren Hammerschmid und Denise Herrmann auf die Plätze 29 und 33. Nadine Horchler verbesserte sich mit insgesamt drei Strafrunden auf Rang 42.

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