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Mittwoch , 25 April 2018

Weltcup Pokljuka: Martin Fourcade dominiert im Sprint vor Johannes Thingnes Boe

Martin Fourcade (FRA) - Foto: Andrei Invanov
Martin Fourcade (FRA) – Foto: Andrei Invanov

„Super-Martin“ Fourcade gewann zum ersten Mal in seiner Karriere auf der Pokljuka ein Rennen vor 2.000 Biathlonfans vor dem Norweger Johannes Thingnes Boe und dem Russen Anton Shipulin. Mehr Fans sind im Naturschutzgebiet der Pokljuka auch gar nicht erlaubt. Er spielte förmlich mit der Konkurrenz. Nach den etwas langsameren ersten beiden Runden nahm der Franzose die Konkurrenz in der Schlussrunde auseinander und feierte im vierten Saisonrennen den dritten Sieg.

Rang vier belegte der Norweger Emil Hegle Svendsen vor dem Franzosen Quentin Fillon Maillet, der mit Startnummer 88 noch für etwas Spannung auf der Schlußrunde sorgte.

Simon Schempp (GER) - Foto: Andrei Ivanov
Simon Schempp (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Für Simon Schempp, war das Rennen über 10 km  ein weiterer Schritt in Richtung Podestplätze. Nach seinen Schwierigkeiten zum Auftakt in Östersund blieb Schempp nach dem Liegend- auch im Stehendschießen ohne Fehler. Läuferisch konnte sich Schempp auch steigern und auf der Schlussrunde nochmals zulegen. Im Ziel reichte es zum guten sechsten Platz. Mit einem Rückstand von +29,5 Sekunden ist der Blick zum Podest in der anschließenden Verfolgung jedenfalls gegeben.

Erik Lesser, der im Ziel völlig ausgepowert nach Luft rang und alles gegeben hatte, räumte bei guten Bedingungen am Schießstand nach fünf Treffern liegend auch stehend alle Scheiben sicher ab und lag im Ziel zwischenzeitlich auf Rang eins. Im Endklassement belegte Lesser dann einen hervorragenden achten Rang.

Nichts mit einem weiteren Top-Ten-Ergebnis wurde es für Arnd Peiffer, der gleich liegend in die Strafrunde musste. Nach einer Null im Stehendschießen belegte Peiffer mit einem Rückstand von +1:13,9 Min. den 19. Rang.

Der Schwarzwälder Benedikt Doll, als erster Deutscher mit Startnummer 2 ins Rennen gegangen, gab mit fünf Treffern die erste Bestzeit vor. Das Stehendschießen warf Doll dann weit zurück. Er begann gleich mit zwei Fehlern, auch der fünfte Schuss ging ins Leere. Dank der zweitbesten Laufzeit aller Starter reichte es für Doll immerhin noch zu Rang 21.

Florian Graf, der schon im Liegendschießen mit zwei Strafrunden alle Hoffnungen auf einen Rang in den Weltcuppunkten begraben mußte, konnte stehend mit null Fehlern ein wenig Wiedergutmachung betreiben. Mit Rang 57 darf Graf so gerade noch in der Verfolgung starten.

Matthias Dorfer, der für Roman Rees neu ins DSV-Team gekommen war, ging die erste Runde sehr flott an. Auch am Schießstand klappte es mit einer fehlerfreien Leistung perfekt. Wie ein alter Hase ging Matthias Dorfer das Stehendschießen an und wurde mit fünf sauberen Treffern belohnt. Auf der Schlussrunde verließen ihn dann doch ein wenig die Kräfte. Mit Rang 37 konnte Dorfer immerhin noch Weltcuppunkte in seinem ersten Rennen ergattern.

Der für Belgien startende Altenberger Michael Rösch erreichte mit Rang 16 sein bestes Ergebnis im Weltcup, seit er für das Königreich an den Start geht.

Bester Österreicher zum Start des Slowenien-Wochenendes war Simon Eder. Beim 33-Jährigen Schnellschützen aus Saalfelden wollte nur die letzte Scheibe nicht fallen. Dank einer starken Laufleistung schaffte es Eder als Elfter (+39,4 sec.) aber in die Top-15. Neben Eder zeigte ein weiterer ÖSV-Routinier ein gutes Rennen. Der 40-jährige Kärntner Daniel Mesotitsch landete mit zehn Volltreffern auf Rang 14 (+ 1:04,7 min) und schuf sich damit ebenso wie Eder eine gute Ausgangsposition für das morgige Verfolgungsrennen. Erste Weltcuppunkte gab es für den Tiroler Felix Leitner, der mit zwei Fehlern Rang 39 belegte. Im Verfolgungsrennen werden zudem Julian Eberhard (47./4 Fehler) und Dominik Landertinger (49./2) dabei sein.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

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