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Mittwoch , 25 April 2018

Weltcup in Hochfilzen: Deutsche Damen erringen zweiten Platz in der Staffel hinter starken Italienerinnen

Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de
Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Hochfilzen (Selina Juliana Sauskojus) – Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Nach den Leistungen, die die deutschen Damen in dieser jungen Saison an den Tag gelegt haben, waren sie heute haushoher Favorit in der Staffel. Nichtsdestotrotz – am Ende waren es die Italienerinnen, die sich im Schlussspurt den Sieg gesichert haben. Die ukrainische Staffel errang den dritten Platz.

Die Trainer hatten die Qual der Wahl was die Besetzung der Staffel betraf. Als Startläuferin wurde die Siegerin des Sprints Franziska Hildebrand gesetzt, gefolgt von Maren Hammerschmidt, Vanessa Hinz und als Schlussläuferin Franziska Preuss.

Nach dem Start übernahm Franziska Hildebrand sogleich die Führungsarbeit auf der ersten Runde. Beim ersten Schießen legte die Österreicherin Lisa Hauser eine blitzschnelle Einlage hin und ging in Führung. Hildebrand, die ebenso fehlerfrei geblieben war, klemmte sich auf Rang 2 dahinter. Das Stehendschießen lief für Hildebrand nicht ideal. Sie benötigte zwei Nachlader, um dem Rest des Feldes zu folgen. Yuliia Dzhyma brachte die Ukrainerinnen mit einem fehlerfreien Schießen in Führung, dicht gefolgt von Frankreich und Italien. Hildebrand ging mit 26 Sekunden Rückstand an Position 14 auf die Verfolgung.

Bis zum ersten Wechsel hatte sich die tschechische Starterin an die Spitze gesetzt und wechselte auf die Weltcup-Führende Gabriela Soukalova. Es folgten in engem Abstand die Ukraine und Tschechien. Franziska Hildebrand konnte auf ihrer Schlussrunde 15 Sekunden gut machen und übergab als Achtplatzierte auf Maren Hammerschmidt.

Beim liegenden Anschlag gelang es Soukalova mit einer fehlerfreien Serie die Führung zu behaupten. Ihr folgten Italien, Frankreich, die Ukraine und Frankreich. Maren Hammerschmidt ordnete sich auf dem sechsten Rang mit 20 Sekunden Abstand ein.

Im Stehendschießen blieb keine der führenden Damen fehlerfrei. Soukalova brauchte zwei Nachlader, ging dennoch vor der Italienerin Oberhofer und der Französin Varcin in Führung. Auch Maren Hammerschmidt benötigte zwei Nachlader. Sie ging als zehnte mit einem Rückstand 30 Sekunden Abstand auf die letzte Runde.

Bis zum Wechsel konnte Hammerschmidt noch acht Sekunden gutmachen und wechselte an Position 9 auf Vanessa Hinz. Als Führende gingen die Tschechinnen auf den dritten Abschnitt, gefolgt von den Italienerinnen und den Polinnen.

Wie schnell das Feld durcheinandergewürfelt werden kann zeigte sich beim dritten Liegendschießen dieses Rennens. Die Tschechin Charvatova patzte, konnte dennoch ihre Führung verteidigen. Vanessa Hinz schoss schnell und fehlerfrei und konnte sich mit einem Abstand von 11 Sekunden auf den dritten Platz setzen, direkt hinter die Schwedin Högberg.

Beim Stehendschießen patzten die führenden Damen. Vanessa Hinz jedoch gelang es mit einem Nachlader die Führungsposition zu erobern, dicht gefolgt von der Weißrussin und der Französin.

Auf ihrer letzten Runde konnte Hinz ihre Führung auf die Französin auf 10 Sekunden ausbauen. Hinz wechselte auf die Schlussläuferin Franziska Preuss, für die Französinnen ging Anais Bescond ins Rennen, für die Ukrainerinnen Olena Pidrushna.

Mit einem blitzschnellen Schießen und nur einem Nachlader verteidigte Preuss ihre Führung. Ihr folgte die Weißrussin Yurkevich mit einem Abstand von 7 Sekunden auf die Runde, knapp hinter ihr die Italienerin Dorothea Wierer.

Das achte und letzte Schießen wurde noch einmal zu einem Nervenkrimi. Fast zeitgleich kamen Franziska Preuss und Dorothea Wierer an den Schießstand. Beide patzten einmal, beide verwandelten souverän ihren Nachlader. Gemeinsam gingen sie auf die Schlussrunde, um den Sieg läuferisch unter sich auszumachen. An Position drei folgte mit 20 Sekunden Abstand die Weißrussin.

Beide Läuferinnen attackierten, beide konterten. Auf der Zielgeraden konnte sich schlussendlich dann doch die Italienerin durchsetzten – nur zwei Zehntel entschieden am Ende über den Sieg.

Am Freitag geht es es für die deutschen Damen in Pokljuka mit dem Sprint weiter, der am Samstag eine Verfolgung folgt. Sonntags gibt es dann den ersten Massenstart der Saison.

Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de
Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

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