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Donnerstag , 14 Dezember 2017

Weltcup-Finale Oslo: Johannes Thingnes Boe gewinnt Sprint vor Martin Fourcade

Johannes Thingnes Boe (NOR) – Foto: Andrei Ivanov

Am Holmenkollen von Olso erklingen dieser Tage die Schlussakkorde der Biathlon-Saison. Heute fand der letzte Sprint der Herren statt. Am Ende gab es keine größere Überraschung: Der Norweger Johannes Thingnes Boe siegte nach einer perfekten Leistung am Schießstand vor dem Franzosen Martin Fourcade, der mit diesem zweiten Rang auch die Sprintwertung gewann. Dritter wurde der Russe Anton Shipulin, der mit der hohen Startnummer 106 als Drittletzter ins Rennen ging, am Schießstand ebenfalls fehlerfrei blieb, aber auf der Strecke nicht mehr an die Zeit von Boe heran kam.

Vierter wurde der Österreicher Dominik Landertinger, der das Podest trotz einer Strafrunde nach dem Stehendschießen um ganze 0,2 Sekunden verfehlte. Rang fünf belegte der Ukrainer Serge Semenov.

Johannes Thingnes Boe gewann zum 13. Mal in seiner Karriere ein Weltcupcuprennen. In diesem Winter war es sein zweiter Erfolg. Somit können die Norweger beim Heimrennen nach einem eher schwachen Winter zumindest ein etwas versöhnliches Ende feiern.

Benedikt Doll (GER) – Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

Kein Top Ten-Platz für die deutschen Herren!

Sechs deutsche Athleten traten an gegen die große internationale Konkurrenz. Am Ende schaffte es, wie bei den Damen, kein DSV-Athlet in die Top Ten.

Bester Deutscher wurde Benedikt Doll. Der Schwarzwälder verfehlte gleich liegend die erste Scheibe, traf aber die restlichen vier sicher. Mit weiteren fünf Treffern im Stehendschießen kämpfte sich der Sprintweltmeister ins Rennen zurück und landete am Ende mit einem Rückstand von +48,7 Sekunden auf den elften Rang.

Arnd Peiffer, der das Rennen mit Startnummer 1 eröffnete, setzte gleich zu Beginn mit fünf Treffern einen Richtwert für die Konkurrenten. Stehend mußte Peiffer jedoch einmal in die Strafrunde und vergab somit einen möglichen Podestplatz. Auf der Schlußrunde konnte Peiffer noch etwas Zeit gut machen und übernahm kurzfristig die Führung. Am Ende belegte Peiffer den 14. Rang.

Für Simon Schempp, der die letzten beiden Weltcups in Pyeongchang und Kontiolahti krankheitsbedingt absagen mußte, wurde der Sprint schon nach dem Liegendschießen mit einer Strafrunde eher zu einer Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Nach einem fehlerfreien Stehendschießen konnte sich Schempp auf der letzten Runde an die Skienden von Martin Fourcade hängen und kam als 25. mit einem Rückstand von +1:12,1 Minuten ins Ziel.

Für Roman Rees endete der dritte Weltcupsprint des Winters nicht ganz so erfolgreich wie die ersten beiden. Der Schwarzwälder begann liegend mit einer weißen Weste. Nach weiteren vier Treffern folgte beim ausgerechnet letzten Schuß der Fehler und die daraus resultierende Strafrunde. Im Endklassement belegte Rees den 36. Rang.

Erik Lesser, der nach einer Erkältung lange mit einem Start gerungen hatte, aber unbedingt seinen Platz unter den Top Ten im Gesamtweltcup verteidigen wollte, begann das Rennen gleich mit einem Fehlschuß beim Liegendschießen, lies aber dann vier weitere Treffer folgen. Auch beim Stehendschießen verfehlte der Frankenhainer eine Scheibe und am Ende Stand Rang 48 für Lesser auf dem Papier.

Für Philipp Nawrath lief der zweite Weltcup-Sprint seiner Karriere nicht nach Wunsch. Der Nessewanger verpaßte liegend gleich zwei Scheiben, blieb aber stehend ohne Fehler und geht als 49. ins Verfolgungsrennen.

Michael Rösch beendet Saison als 78.

Für den für Belgien startenden Ex-Weltmeister Michael Rösch ist die Saison nach dem Sprint bereits beendet. Rösch, der unter der Woche auch über einen Infekt klagte, traf zwar liegend alle fünf Scheiben, doch stehend blieben bei Rösch zwei Scheiben schwarz und am Ende reichte es als 78ster nicht zur Qualifikation für den Verfolger.

Foto: Andrei Ivanov

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