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Montag , 19 Februar 2018

Weltcup Canmore 2016: Olena Pidhrushna gewinnt Sprint von Canmore – Preuß feiert gelungenes Comeback!

Canmore_2016_Podest_Sprint_DamenCanmore (Karl-Heinz Merl) – Die Bedingungen am Schießstand im Canmore Nordiccenter im Bundesstaat Alberta waren alles andere als optimal für die Damen beim Sprint über 7,5 km. So manche Athletin wurde vom teilweise stürmischen Wind regelrecht vom Winde verweht. Schon beim Anschießen fegte ordentlicher Wind durchs Stadion und trieb so manche Sorgenfalte auf die Stirn der zahlreich nach Kanada angereisten Weltspitze im Damenbiathlon.

Die Glücklichste bei der Windlotterie dürfte die Ukrainerin Olena Pidhrushna sein, die die „Gunst der Minute“ nutzen konnte und sowohl beim Liegend- als auch beim Stehendanschlag alle fünf Scheiben traf. In einer Gesamtzeit von 19:56,90 Min. gewann die 29jährige Ukrainerin mit einem Vorsprung von +7,9 Sekunden vor der Polin Krystyna Guzik, die ebenfalls gute Windverhältnisse am Schießstand hatte und sich keinen Schießfehler leistete. Die Italienerin Dorothea Wierer kam nach einem fehlerfreien Liegendschießen mit besten Zwischenzeiten zum Stehendschießen. Doch ausgerechnet der verflixte letzte Schuß verfehlte sein Ziel und so war der mögliche nächste Weltcupsieg der Südtirolerin dahin. Auf der Schlußrunde gab Wierer nochmals alles, doch im Ziel reichte es nur zu Rang drei mit einem Rückstand von +12,40 Sek. auf die Siegerin.

Olena Pidhrushna feiert den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere. Die 29-Jährige steht in dieser Saison bereits zum dritten Mal auf dem Podest. Das ist schon ein wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass sie in der Vorsaison pausiert hat. Die Polin Krystyna Guzik landete nach drei Jahren mal wieder auf dem Podium. Dorothea Wierer verbesserte sich mit ihrem dritten Rang im Gesamtweltcup auf Rang zwei.

Knapp das Podest als vierte fehlte mit einem Rückstand von +14,10 Sek. mit Monika Hojnisz eine weitere starke Polin. Baiba Bendika aus Lettland, die ebenfalls am Schießstand ohne Fehler blieb, schaffte mit Rang fünf das beste Ergebnis ihrer Karriere.

Foto: © Maria Merl, TV-Sport.de
Foto: © Maria Merl, TV-Sport.de

Franziska Preuß nach überstandener Verletzungspause wieder erfolgreich zurückgekehrt!

Franziska Preuß feierte bei ihrem ersten Start im Jahre 2016 nach ihrer Verletzungspause ein starkes Comeback und wird als beste Deutsche Sechste. Nach einem tadellosen Liegendschießen blieb bei Preuß im Stehendanschlag eine Scheibe schwarz. Auf der Schlußrunde mobilisierte sie nochmals alle Reserven und kam mit einem Rückstand von +33,20 Sek. ins Ziel.

Die im Laufe des Rennens immer besser werdenden Bedingungen am Schießstand konnte auch Karolin Horchler nutzen und Werbung in eigener Sache bei den Trainern machen. Sie machte ein gutes Rennen, blieb nach einer Strafrunde im Liegendschießen beim Stehendschießen fehlerfrei und schaffte als neunte den Sprung in die Top-Ten sowie die halbe WM-Norm.

Auch Luise Kummer zeigte, daß ihre Nominierung für die beiden Überseeweltcups gerechtfertigt ist. Nach jeweils einer Strafrunde kam Kummer, die in dieser Saison ausschließlich im zweitklassigen IBU-Cup an den Start ging, auf einen hervorragenden 14. Rang.

Das Pech der niedrigen Startnummer mit anfangs starken Windböen hatte auch Laura Dahlmeier. Die Partenkirchnerin mußte insgesamt drei Mal in die Strafrunde. Mit einem Rückstand von 1:07,0 Min. kam Dahlmeier auf Rang 16. Die mit Startnummer 1 ins Rennen gegangene Miriam Gössner hatte nach einem guten Liegendschießen mit nur einem Fehler auch beim Stehendschießen Pech mit dem Wind, hier blieben bei der Garmischerin drei Scheiben schwarz. Am Ende kam Gössner auf Rang 27. Am schlimmsten traf es ausgerechnet die beständigste Deutsche in diesem Jahr, Franziska Hildebrand. Schon nach dem Liegendschießen mit drei Strafrunden mußte die bis dato beste Deutsche im Gesamtweltcup alle Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis begraben. Auch beim Stehendanschlag mußte die tapfer gegen den Wind ankämpfende Hildebrand zwei weitere Fehler hinnehmen. Für Hildebrand, die nach dem Weltcup in Canmore wieder nach Deutschland zurückkehren wird, gab es mit Rang 43 keine Weltcuppunkte mehr.

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