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Mittwoch , 19 September 2018

Welt-Anti-Doping-Agentur rügt die IBU

(Selina Sauskojus) Der Kampf gegen Doping ist im Leistungssport allgegenwärtig. Doch leider gibt es in so gut wie allen Sportarten immer wieder Verstöße gegen die Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Dass dies nicht nur einzelne Athleten betreffen muss, sondern auch die Anti-Doping-Agenturen einzelner Nationen und Organisationen, zeigte sich Anfang der Woche, als die WADA drei nationale Anti-Doping-Agenturen auf ihre Liste der „nicht mit dem WADA-Kodex konformen“ Agenturen und somit Staaten setzte. Und auch die IBU kassierte einen Rüffel für die Vergabe der Weltmeisterschaft 2021 in Tjumen.

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Bereits im September, als bekannt wurde, dass die Bewerber aus Russland den Zuschlag für die Austragung der Weltmeisterschaft 2021 bekommen würden, regte sich Unmut in den Reihen der WADA. Seit den Enthüllungen um Manipulationen während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi und dem damit einhergehenden McLaren-Report, steht auch die die russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA) auf der Liste derer, die nicht konform zu den Richtlinien der WADA arbeiten. Aus diesem Grund kritisierte die WADA die Wahl Tjumen’s, insbesondere im Angesicht der Mitbewerber Nove Mesto und Pokljuka. Anscheinend habe es aber immer wieder Rücksprachen gegeben zwischen Kommittee und Bewerbern, ob es trotz der unerfreulichen Ereignisse nicht doch möglich sei die Bewerbung einzureichen. Das „Okay“ wurde gegeben und Tjumen bekam den Zuschlag – doch dies kann nun unangenehme Folge für die IBU haben.

Die WADA wirft der IBU konkret vor, sie sei nicht der Aufforderung des IOC (International Olympic Committee) nachgegangen, nach der Sportverbände Großveranstaltungen nicht mehr in Ländern austragen sollten, deren Anti-Doping-Agenturen sich nicht regelkonform verhalten haben. IBU-Präsident Anders Besseberg hatte die Entscheidung bis dato verteidigt, die IBU habe dem IOC gemäß richtig gehandelt.

Am 9. Dezember veröffentlicht die WADA die Fortsetzung des McLaren-Reports. Darin sollen weitere Enthüllungen bezüglich des mutmaßlichen Doping-Missbrauchs in Russland öffentlich gemacht werden. In Bezug auf die Vorwürfe hat die IBU bis zum 14. Januar Zeit sich zur Vergabe der WM 2021 zu erklären. Im schlimmsten Falle könne der IBU drohen, auf die Liste der non-konformen Organisation gesetzt zu werden.

 

 

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