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Dienstag , 20 November 2018

Weissrussland gewinnt olympische Damenstaffel – Deutschland nur 8.

Foto: Viessmann-Werke / Darja Domratschewa
Foto: Viessmann-Werke / Darja Domratschewa

Die weissrussische Damenstaffel überrascht im Staffelwettbewerb von Pyeongchang. Das Team von Alfred Eder um Nadezhda Skardino, Iryna Kryuko, Dzinara Alimbekava und Darya Domracheva setzt sich gegen die Konkurrenz von 18 Staffeln durch und gewinnt die Goldmedaille. Die schwedische Staffel mit Linn Persson, Mona Brorsson, Anna Magnusson und Hanna Öberg landet auf dem zweiten Platz vor Frankreich mit Anais Chevalier, Marie Dorin Habert, Justine Braisaz und Anais Bescond.

Das Rennen wurde am Schießstand entschieden. Der Wind sorgte für schwierige Bedingungen und zahlreiche Strafrunden im ganzen Teilnehmerfeld. An der Spitze wurde oft gewechselt. Die USA, Italien, Slowakei, Finnland oder Polen führten zeitweise das Rennen an. Die weissrussische Staffel lief immer im vorderen Feld mit. Darya Domracheva ging auf der vierten Position ins Rennen, schoss dann im Liegendanschlag fehlerfrei und führte ab dort das Rennen an. Beim letzten Schießen konnte sie mit drei Nachladern die Strafrunde gerade noch verhindern und ihrem Team so den Sieg sichern. Hanna Öberg brachte ihre Staffel mit zwei fehlerfreien Schießeinlagen vom achten Platz auf den dritten und überholte auf der Schlussrunde die Französin Anais Bescond. Federica Sanfilippo vergab für das italienische Team die Medaille beim letzten Schießen mit einer Strafrunde. Insgesamt schoss Italien mit Lisa Vitozzi, Dorothea Wierer, Nicole Gontier und Federica Sanfilippo vier Strafrunden und landet am Ende auf dem 9. Platz. Gute Ergebnisse erreichten die Staffeln aus der Slowakei (5. Platz) und der Schweiz (6. Platz).

Deutsche Mannschaft schwach am Schießstand

Die deutsche Mannschaft ist ihrer Favoritenrolle nicht gerecht worden. Franziska Preuß, Denise Herrmann, Franziska Hildebrand und Laura Dahlmeier werden Achte in der Staffel. Für Franziska Preuß begann das Rennen mit einer Verunsicherung. Beim Liegendschießen traf sie zwar alle Scheiben, lud aber trotzdem nach und musste diese Patrone dann wieder rausrepetieren, um nicht disqualifiziert zu werden. Beim zweiten Schießen schoss sie eine Strafrunde und gab Denise Herrmann einen Rückstand von einer Minute mit auf den Weg. Auch Denise Herrmann und Franziska Hildebrand mussten in die Strafrunde und konnten so den Rückstand nicht aufholen. Laura Dahlmeier brauchte nur einen Nachlader, konnte aber in den Kampf um die Medaillen nicht mehr eingreifen.

 

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