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Mittwoch , 17 Oktober 2018

Vorfreude auf den zweiten Weltcup – Hochfilzen im Portrait

Monatelang erwarteten die Biathlon-Fans in aller Welt mit Spannung und Vorfreude die neue Weltcupsaison 2017/18. Jetzt ist der erste Weltcup, der traditionell im schwedischen Östersund stattfindet, bereits wieder vorbei. Sechs Einzelrennen, fünf verschiedene Sieger. Zwei Staffeln. Das haben wir bisher in spannungsgeladenen Rennen erlebt. Wir haben auch Überraschendes gesehen. So etwa einen Fingerzeig der Weißrussin Nadezhda Skardino, die im Einzelrennen über 15 Kilometer ihren ersten Weltcupsieg feiern konnte. Erwartet stark stieg auch Denise Herrmann in ihre erst zweite Saison als Biathletin ein und sicherte sich gleich zweimal, in Sprint und Verfolgung, den Platz ganz oben auf dem Podium. Darüber war sie selbst überrascht, wie sie im Interview verriet: „Dass ich gleich zu Beginn der Saison zweimal einen Weltcup gewinne, hätte ich mir nicht träumen lassen. Ich habe zwar gewusst, dass die Laufform passt, denn in der Vorbereitung und im IBU-Cup lief es ja auch nicht so schlecht. Aber ein Rennen im Weltcup ist dann doch etwas anderes.“
Nun bleibt abzuwarten, wie sich die 28-jährige Deutsche, die bereits im Vorfeld der Saison einen Testwettkampf im norwegischen Sjusjøen gewonnen hatte, über die kommenden Weltcups entwickelt. Ebenso wie für die meisten anderen Weltcupathleten und -athletinnen geht für sie die Reise in den nächsten Tagen weiter nach Hochfilzen zur zweiten Weltcupstation. Doch halt – was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Biathlon-Standort, den viele Zuschauer wohl nur aus dem Fernsehen kennen?

Foto: OK Hochfilzen/EXPA/JFK

Hochfilzen ist ein kleiner, beschaulicher Ort im österreichischen Pillerseetal. Die Region ist bekannt für weite Loipennetze und winterliche Traumkulissen. So ist in Hochfilzen, umrahmt von den Kitzbühler Alpen,  eine richtige kleine Biathlon-Hochburg entstanden. Die Biathleten kommen gerne in die kleine Gemeinde mit den knapp 1200 Einwohnern und betonen immer wieder die schöne Atmosphäre, die dort herrscht. Erst im letzten Jahr gastrierte man im Pillerseetal zu den Weltmeisterschaften, bei denen die Deutsche Laura Dahlmeier ihren goldenen Triumphzug erlebte.

Foto: Andrei Ivanov

Zehntausende Zuschauer pilgerten hierfür in das kleine Stadion, welches etwas außerhalb gelegen ist. Die Siegerehrungen finden traditionell auf der „Medal Plaza“ direkt im Ort statt, zugänglich für alle. Das kommt vor allem bei den Zuschauern gut an. Letztendlich geht es aber ja um den Biathlon-Sport. Letzte Saison also WM – was erwartet uns dieses Mal? Ein spannendes Programm:

Freitag, 08.12.2017, 11:30 Uhr: Damen Sprint, 7,5 km
Freitag, 08.12.2017, 14:15 Uhr: Herren Sprint, 10 km
Samstag, 09.12.2017,
 12:15 Uhr:Herren Verfolgung, 12,5 km
Samstag, 09.12.2017, 14:45 Uhr: Damen Verfolgung, 10 km
Sonntag, 10.12.2017, 11:30 Uhr: Herren Staffel, 4 x 7,5 km
Sonntag, 10.12.2017, 14:10 Uhr:
 Damen Staffel, 4 x 6 km

Und wer wird die deutsche Mannschaft vertreten?

Nachdem Laura Dahlmeier in Östersund noch krankheitsbedingt hatte aussetzen müssen, wird sie am Wochenende in Hochfilzen in die Saison starten. Sie verbindet gute Erinnerungen mit dem kleinen Biathlonort, „nicht nur wegen der WM, sondern auch vom Weltcup her“. Neben ihr sind für die Damenmannschaft Maren Hammerschmidt, Karolin Horchler, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz und Denise Herrmann nominiert. Diese freut sich besonders über ihren Einsatz in Hochfilzen: „Im Frühjahr bin ich noch als Zuschauer nach Hochfilzen gefahren und hab mir ein WM-Rennen angeschaut. Und jetzt, ein paar Monate später, stehe ich dort selbst am Start.“ Franziska Preuß musste leider wegen Krankheit ihre Teilnahme in Hochfilzen absagen.

Bei den Herren starten – wie bereits in Östersund – Benedikt Doll, Arnd Peiffer, Simon Schempp, Johannes Kühn und Philipp Nawrath. Erik Lesser, der mit seinen Rennen bei der WM in Hochfilzen hadert, ist ebenfalls nominiert und hat sich einiges vorgenommen: „Ich möchte auf jeden Fall an die Ergebnisse von Östersund anknüpfen und habe mir eine Wiedergutmachung für die WM zum Ziel gesetzt.“

 

Wir wünschen ihm und allen anderen Athleten viel Erfolg und eine schöne Zeit in Hochfilzen!

 

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