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Dienstag , 26 Mai 2020

Überragender Sieg von französischer Herrenstaffel vor Norwegen und Österreich – Deutsche Staffel auf Rang 5

Foto: Andrei Ivanov

Sie waren nach dem herausragenden Mannschaftsergebnis im Sprint als Favoriten in dieses Staffelrennen gegangen und wurden ihrer Favoritenrolle überragend gerecht. Die französische Männerstaffel mit Emilien Jaquelin, Martin Fourcade, Simon Desthieux und Quentin Fillon Maillet fährt in Ruhpolding einen haushohen Sieg ein und gewinnt damit das erste Mal seit PyeongChang 2016/17 wieder ein Staffelrennen.

Aufgrund von insgesamt nur 6 Schießfehlern dominierte die französische Staffel das Feld von Beginn an und kam mit über einer Minute Vorsprung vor der Staffel aus Norwegen ins Ziel. Nachdem die Norweger bisher alle Staffelrennen dieses Winters gewinnen konnten, liefen sie auch ohne Johannes Thingnes Bø und trotz schwieriger Bedingungen wieder aufs Podest. „Es waren heute keine einfachen Bedingungen am Schießstand“ erklärte Johannes Dale, und sein Mannschaftskollege Erlend Bjoentegaard ergänzte: „Der nasse Schnee war wie Kleber unter den Skiern“.

Drittplatzierte wurde die Staffel aus Österreich mit Dominik Landertinger, Simon Eder, Felix Leitner und Julian Eberhard. Nach ihren bisherigen Staffelergebnissen in diesem Winter (Rang 12, 12 und 9) ein deutliches Ausrufezeichen, auch bedingt dadurch, dass nach vielen krankheitsbedingten Ausfällen endlich alle Athleten im österreichischen Team gesund sind.

Die deutsche Männerstaffel landete mit 12 Nachladern auf Rang 5 hinter dem Team aus Russland. Zwar versuchten vor allem Arnd Peiffer und Benedikt Doll noch um das Podest mitzukämpfen, die gute Leistung der Konkurrenz ließ ein Herankommen allerdings nicht zu.

Erster Podestplatz der Saison für österreichische Staffel. Foto: Andrei Ivanov
PlatzierungNamenLandStrafrunden (Nachlader)Zeit
1Emilien Jaquelin
Martin Fourcade
Simon Desthieux
Quentin Fillon Maillet
Frankreich0+61:18:11.2
2Johannes Dale
Erlend Bjoentegaard
Tarjei Bø
Norwegen0+10+1:12.2
3Dominik Landertinger
Simon Eder
Felix Leitner
Julian Eberhard
Österreich0+4+1:24.3
4Evgeniy Garanichev
Matvey Eliseev
Eduard Latypov
Alexander Loginov
Russland0+5+1:32.3
5Roman Rees
Philipp Nawrath
Arnd Peiffer
Benedikt Doll
Deutschland0+12+2:13.1
6Anton Smolski
Sergey Bocharnikov
Mikita Labastau
Raman Yaliotnau
Weißrussland1+9+2:39.0
7Rok Trsan
Jakov Fak
Klemen Bauer
Miha Dovzan
Slowenien0+8+2:55.7
8Artem Tyshchenko
Artem Pryma
Anton Dudchenko
Dmytro Pidruchnyi
Ukraine0+6+3:42.6
9Peppe Femling
Jesper Nelin
Martin Ponsiluoma
Sebastian Samuelsson
Schweden1+12+4:05.9
10Leif Nordgren
Sean Doherty
Paul Schommer
Jake Brown
USA0+9+4:09.8

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