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Mittwoch , 21 November 2018

Überragender Martin Fourcade siegt bei der Verfolgung in Hochfilzen knapp vor Schempp

Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Hochfilzen (Andreas Raffeiner) – Am heutigen Sonntag wurde das 12,5 km-Verfolgungsrennen der Herren in Hochfilzen ausgetragen. Dabei hatte der Franzose Martin Fourcade in einer Zeit von 32.53,7 Minuten die Nase vorn. Zweiter wurde der Deutsche Simon Schempp (+4,1). Sowohl der Sieger als auch der Zweitplazierte blieben am Schießstand ohne Fehler.

Der Slowene Jakov Fak (+10,9) belegte mit einem Fehler am Schießstand den dritten Schlussrang. Hinter Fak kam der Norweger Johannes Thingnes Bø (+16,2/2) auf Platz vier. Der Russe Anton Shipulin (+28,5/1) klassierte sich auf Position fünf und hatte schon einen Respektabstand vor dem Sechsten des heutigen Tages. Und das war ein Wikinger, nämlich Tarjej Bø (+45,1/1). Hinter dem Gesamtweltcupsieger der Saison 2010/11 klassierte sich mit Andi Birnbacher (+48,8/2) ein weiterer DSV-Athlet.

Hausherr Dominik Landertinger hatte in der Loipe eigentlich keinen allzu großen Rückstand, doch drei Schießfehler machten trotz 56,2 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Franzosen Fourcade eine bessere Platzierung relativ schnell zunichte. Die Top-10 wurden vom Tschechen Ondrej Moravec (+56,5/2) und Schipulins Teamkollegen Dimitri Malyschko (+1.02,6/+2) abgerundet.

Für die restlichen DSV-Athleten am Start lief es mehr oder weniger gut. Daniel Böhm leistete sich nur einen Schießfehler und verbesserte sich von Rang 15 auf 12. Auch Erik Lesser konnte einige Plätze gut machen und wurde 18. Nur für Arnd Peiffer lief das Rennen alles andere als gut. Der Harzer mußte insgesamt sechs Mal in die Strafrunde. Mit einem Rückstand von +4:14,3 Min. auf Fourcade wurde er nur 43.

Die nächsten Biathlonrennen finden im Nordwesten Sloweniens, genauer gesagt in Pokljuka im Herzen des Nationalparks Triglav in den Julischen Alpen statt. Hier will die Biathlon-Elite Martin Fourcade wieder das Fürchten lehren, doch wer den Franzosen kennt, weiß, dass er aufgrund seiner drei Gesamtweltcupsiege in Folge erpicht ist, wieder vorne mitzulaufen und der Konkurrenz zu enteilen. Denn in diesem Winter hat er schon drei Siege erreicht und wer den Athleten der Grand Nation kennt, weiß, dass er damit sicher nicht zufrieden ist.

Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

 

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