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Mittwoch , 19 September 2018

Tschechien gewinnt Damenstaffel in Oberhof – Deutsches Quartett auf Rang 10!

Oberhof (Carina Borcherding) – Im – wie für Oberhof typischem – nebelverhangenen Stadion wurde heute die Staffel der Damen ausgetragen. Den Sieg konnte sich in einer Zeit von 1,16:56 mit 7 Nachladern die Mannschaft aus Tschechien sichern. Die Athletinnen waren während des Rennens immer auf den vorderen Plätzen zu finden. Zeitgleich mit der Französin Anais Bescond (Platz 2, 8 Nachlader) ging dann Schlussläuferin Veronika Vitkova nach dem letzten Schießen auf die letzte Runde. Die Tschechin hatte sich jedoch noch mehr Körner aufgespart und nahm ihrer Konkurrentin noch 8,9 Sekunden ab. Platz 3 belegte Weißrussland nach einer fulminanten Schlussrunde von Darja Domracheva.
Die Staffeln aus Norwegen, Italien und Ukraine komplettierten die Top-6.

Probleme hatten heute viele Läuferinnen in der berüchtigten Rechtkurve in einer Abfahrt. Einige Athletinnen kamen zu Fall, blieben glücklicherweise am heutigen Tag alle unverletzt. Gestern jedoch stürzte im Training leider eine Schwedin richtig unglücklich und brach sich den Arm.

Die deutsche Mannschaft landete beim Heimrennen auf dem 10. Platz!

Startläuferin Luise Kummer hätte sich ihren zweiten Staffel-Einsatz im Weltcup   wahrscheinlich anders vorgestellt. Im liegenden Anschlag musste die normal sichere Schützin einmal in die Strafrunde und fiel damit auf den 16. Rang zurück. Im stehenden Anschlag ließ sie ihre Schießstärke aber wieder aufblitzen, sie legte eine schnelle und sichere Nullfehlerleistung hin. Sie übergab dann auf Vanessa Hinz, die mit drei Nachladern und einer guten Laufleistung ihre konstante Leistung erneut bestätigen konnte. Dritte deutsche Starterin war Karolin Horchler, heute mit 25 Jahren die Älteste im Team. Sie zeigte zum wiederholten Male, dass sie eine der stärksten Schützinnen ist, aber auch, dass ihr noch die läuferische Stärke zur Weltspitze fehlt.

Franziska Preuss beendete das Rennen schließlich nach einem guten Rennen mit einem Rückstand von +3:31. Minuten auf die siegreichen Tschechinen.

„Nach dem doch etwas überraschenden Erfolg in Hochfilzen wußten wir, daß wir nicht als einer der Favoriten ins Rennen gehen werden. Dieses Ergebnis ist mit Sicherheit auch der Nervosität geschuldet. Wir werden das Rennen in aller Sachlichkeit analysieren“, so Bundestrainer Gerald Hönig, der seinen Mädels keinen Vorwurf machen wollte.

„Liegend läuft es sonst eigentlich immer gut. Stehend bin ich eher unsicher“, sagte Luise Kummer, die Lokalmatadorin aus Thüringen. Beeindruckt von der Oberhofer Atmosphäre zeigte sich auch Vanessa Hinz, die an Position zwei lief. „Die Leute am Birxsteig schreien so laut. Man hört seinen eigenen Atem gar nicht. Das ist etwas ganz Neues“, so die 22-Jährige. Und Karolin Horchler meinte: „Es ist gut, dass sie da stehen und uns hochschreien“.

Morgen findet dann die Staffel der Herren statt, wir wünschen allen Athleten viel Erfolg!

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