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Sonntag , 22 Juli 2018

Tina Bachmann und der steinige Weg zurück in den Weltcup

Tina Bachmann – Foto: DSV

Oberhof (Andreas Raffeiner) – Keineswegs bloß das DSV-Biathlon-Damenteam freut sich. Die 28-jährige Tina Bachmann steht vor ihrer Rückkehr in den Weltcupzirkus. Sie wird beim Sprintrennen im Thüringer Oberhof am Freitag mit von der Partie sein. Eine kleine Rückblende: Die Deutsche erreichte vor vier Jahren bei ihrem ersten WM-Einsatz die Silbermedaille im 15-km-Einzelbewerb. Zudem freute sie sich über den ersten Rang in der Staffel, die ihrerseits aus Andrea Henkel, Miriam Gössner, Magdalena Neuner und eben Bachmann bestand. Bei den Heim-Welttitelkämpfen in Ruhpolding ein Jahr später war sie auch im siegreichen Quartett unterwegs, als Gold-Lena ihre letzten Rennen bestritt.

Im darauffolgenden Winter lief es für die Skijägerin keinesfalls mehr so rund. Demzufolge wurde sie aus dem Weltcupteam gewonnen. Doch Bachmann gab nicht auf und wollte so nicht ihre Karriere beenden. Die Deutsche biss die Zähne zusammen. Im Olympiawinter 2013/14 wollte sie wieder angreifen, doch auch hier klappte es nicht. Nach Sotschi sagte sie, dass sie sich eine Auszeit genommen habe, um ihre gesundheitlichen Probleme zu lösen. Dabei kamen das Burn-out-Syndrom und Schilddrüsenprobleme zur Aussprache.

Im Osttiroler Obertilliach siegte Bachmann vor Kurzem bei einem IBU-Cup-Rennen. Dank dieses Erfolges konnte sie sich für den Weltcup empfehlen. Dabei spielte auch das Glück eine kleine, aber nicht unwesentliche Rolle: Laura Dahlmeier wird geschont und Miriam Gössner befindet sich gerade nicht in Form. Letztere ist auf der Suche nach der Form. In der Summe ist Bachmann wieder hoch erfreut, im Konzert der Großen mitzumischen. Dementsprechend motiviert wird sie bei ihrem Start in Oberhof sein. Sie hat nichts zu verlieren und kann demzufolge nur gewinnen.

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