//Google Analytics //Google Adsense
Mittwoch , 19 September 2018

Tarjei und Johannes Boe – das erfolgreiche Brüderpaar im Biathlon!

Tarjei und Johannes Thingnes Boe (NOR) - Foto: Andrej Ivanov
Tarjei und Johannes Thingnes Boe (NOR) – Foto: Andrej Ivanov

Lillehammer (Karl-Heinz Merl) – Beide sind schon Weltmeister, doch nur einer Olympiasieger. Die Rede ist vom erfolgreichsten Brüderpaar im Biathlon: Tarjei und Johannes Thingnes Boe aus Norwegen.

Der 27jährige Tarjei Boe hat in seiner Karriere schon alles erreicht: 7 x Weltmeister, Olympiasieger 2010 mit der norwegischen Staffel in Vancouver, jüngster Gesamtweltcupsieger 2010/11 in der Weltcup-Geschichte sowie 42 Podestplätze im Biathlon-Weltcup.

Sein um fünf Jahre jüngerer Bruder Johannes Thingnes Boe, der Tarjei wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sieht, ist auf dem besten Wege, einen ähnlich erfolgreichen Weg zu bestreiten.

Im Januar 2013 debütierte Johannes Thingnes mit 20 Jahren im Biathlon-Weltcup und erkämpfte sich bisher elf Tagessiege sowie vier weitere Podestplätze. Bei der Biathlon-WM 2015 in Kontiolahti wurde er mit nur 21 Jahren der jüngste Weltmeister im Sprint seit Mark Kirchner im Jahre 1990.

Norwegens erfolgreiches Biathlon-Brüderpaar wuchs zusammen mit zwei weiteren Geschwistern in West-Norwegen in Stryn auf, einem kleinen Ort mit rund 7.000 Einwohnern.

Beide schlossen sich noch während ihrer Jugendzeit dem Verein Markane IL an, wo ihre erfolgreiche Biathlonkarriere ihre Wurzeln hat. Beide spielten zunächst Fußball. Während Tarjei mit 16 zum Biathlon wechselte und eine furiose Karriere startete, mußten Johannes Thingnes seine Eltern überzeugen, ebenfalls zum Biathlon zu wechseln. Eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte.

Tarjei_Boe_WM_2015
Tarjei Boe (NOR) – Foto: Andrej Ivanov

Lobeshymnen auf die Boe-Brüder!

Das nach den Erfolgen von Tarjei im biathlonverrückten Norwegen die Lobeshymnen immer lauter wurden, war kein Wunder. So sagte einmal Ole Einar Bjoerndalen: „Tarjei ist ein viel größeres Talent, als ich es war!“, ein Lob aus dem Munde des erfolgreichsten Biathleten aller Zeiten, der immerhin 8 x Olympiasieger und 19 x Weltmeister war. Sein kleiner Bruder wird sogar als dass „Supertalent“ im norwegischen Biathlonsport bezeichnet.

Während Tarjei mit Kampfgeist, Biss, ungeheurem Siegeswillen und manchmal auch „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ in ein Rennen geht, scheint „John“, wie Tarjei seinen Bruder auch nennt, alles mehr oder weniger zuzufliegen. Auch im Training braucht er längst nicht so intensiv zu Werke zu gehen und ist trotzdem läuferisch besser als sein Bruder. So sagte Tarjei, angesprochen auf seinen Bruder einmal: „Ich weiß, es gibt noch einen besseren als mich: Meinen jüngeren Bruder Johannes. Da hab ich schon Schiss, wenn er mal weltcuptauglich ist. Der ist wirklich gut! Ich hoffe schon, dass wir irgendwann in der Staffel zusammen laufen können, aber im Einzelwettkampf wird er mal ein harter Konkurrent.“

Johannes Thingnes Boe (NOR)
Johannes Thingnes Boe (NOR)

Gesundheitliche Rückschläge weggesteckt!

Auch gesundheitliche Probleme konnte beide nicht aus der Erfolgspur werfen. So kämpfte sich Tarei nach einer baktierellen Infektion während der Sommervorbereitung 2012 erst im Januar 2013 in Oberhof in den Weltcup zurück. Kurz vor Beginn des Sommertrainings 2013 verletzte sich Johannes Thinges Boe bei einem Fahrradunfall auf dem Nordsetervegen in Lillehammer und brach sich das Schlüsselbein. Daraufhin musste er seine Vorbereitung auf die Weltcup-Saison 2013/2014 um mehrere Wochen verschieben und konnte erst im August wieder mit Intensivtraining beginnen.

Und trotz allem Leistungsdruck, den die beiden ausgesetzt sind, bleiben siein allen Lebenslagen locker und gelassen. Und trotzdem sollen sich hinter diesen beiden scheinbar fröhlichen Gesichtern zwei „Biathlon-Monster“ versteckt halten, die sich in Training und Wettkampf nichts schenken, aber trotzdem zusammenhalten wie zwei Brüder getreu dem Motto: „Zwei Wikinger gegen Alle!“

Steckbriefe_Boe.indd

weitere News

Biathlon-WM 2023 in Oberhof!

Oberhof hat es geschafft. Die Bewerbung um die Biathlon-Weltmeisterschaft 2023 war erfolgreich. Der Kongress der …

Johannes Kühn und Karolin Horchler sind die Deutschen Meister im Sprint

Ein überraschendes Endergebnis im 10 Kilometer Sprint von Altenberg. Johannes Kühn gewinnt das Rennen und …

Diese Website verwendet Cookies, um ihre Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Informationen darüber, wie du die Website verwendest, werden an Dritte weitergegeben. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen