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Dienstag , 22 September 2020

Tarjei Bø will Karriere fortsetzen

Tarjei Boe (NOR) – Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de
Der 32-jährige norwegische Biathlet Tarjei Bø denkt noch lange nicht an das Ende seiner sportlichen Laufbahn. Der Wikinger berichtet, dass, wenn er seinen Bruder Johannes Thingnes in punkto Erfolge im Weltcup einholen möchte, er länger durchhalten müsse als er.
Was heißt das im Klartext? Tarjei muss bis zu den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo, die in fünfeinhalb Jahren auf dem Kalenderblatt stehen, weitermachen und darüber hinaus vielleicht noch die eine oder andere Saison dranhängen. Johannes Thingnes hat indessen  angedeutet, dass für ihn 2026 Schluss sein könnte. Tarjei Bø wollte anfänglich die Langlaufskier und das Gewehr nach den Olympischen Winterspielen in der chinesischen Hauptstadt Peking in den Keller stellen. Doch daraus wird nichts; nach eigenen Angaben habe er nun endlich das richtige Gleichgewicht gefunden. Der Gesamtweltcupsieger der Saison 2010/11 will seinen Körper immer wieder aufs Neue ans Limit führen und mehr als nur durch ein gutes Training überzeugen. Der letzte Winter war recht ordentlich. Und wer den Wikinger kennt, weiß, dass noch viel möglich ist.
Sollte Tarjei Bø aufhören, könnte bei ihm die Langweile Überhand gewinnen. Doch das will der Norweger mit allen Mitteln verhindern. Mehr noch: Er möchte mit sehr guten Leistungen zeigen, was in ihm steckt. Dass man im höheren Athletenalter für die eine oder andere Errungenschaft gut ist, zeigen Marit Bjørgen oder Martin Johnsrud Sundby. Die beiden Mittdreißiger bestechen durch Erfolge und Kontinuität. Auch ist die Ausdauer ein großer Pluspunkt der beiden Skandinavier. Man muss die lebende Legende Ole Einar Bjørndalen nicht ins Spiel bringen, um zu wissen, was alles im Bereich des Möglichen ist.
Tarjei Bø, der in seiner Karriere oft durch Verletzungen gestoppt wurde, möchte mit einem gezielten Training die Probleme vergangener Jahre in den Griff bekommen. Ruhe, Bewegung und ein Mehr an Freizeit und weniger Einheiten können die Mittel zum Erfolg darstellen. Und diesen möchte der Norweger, indem er der Konkurrenz den Kampf ansagt und Paroli bietet, im nächsten Winter oft einfahren.
Andreas Raffeiner für Biathlon-News.de
Tarjei Boe setzt sich gegen die Konkurrenz durch – Foto: City-Biathlon/Norbert Wilhelmi

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