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Montag , 23 April 2018

SynnØve Solemdal und ihre Zweifel an einer weiteren Karriere

SynnØve Solemdal (NOR) - Foto: Andrei Ivanov
SynnØve Solemdal (NOR) – Foto: Andrei Ivanov

Lena Neudegger – Oslo – Die norwegische Biathletin SynnØve Solemdal, zweifache Weltcupsiegerin, hangelt sich seit zwei Jahren von Krankheit zu Krankheit. Es ist sogar so schlimm, dass sie über einen vorzeitigen Ruhestand nachdenkt.

2014 wird sie noch als die künftige Anführerin des norwegischen Biathlon Teams vorgestellt, eine glänzende Karriere stehe ihr bevor, wird prophezeit. Heute, zwei Jahre später, ist es schwer für sie, überhaupt den Mut zu bewahren.

Die Erfolgsbilanz der 27-jährigen Athletin kann sich sehen lassen: 2012 steht sie auf der Weltrangliste auf Platz 13, und gewinnt ihr erstes Weltcuprennen in Hochfilzen in der Verfolgung. Solemdal wurde zweimal Weltmeisterin in der Staffel (2013 und 2016) und zweimal in der Mixedstaffel (2012 und 2013).

Doch seitdem häufen sich ihre Probleme. Sie erkrankt an Pfeifferschem Drüsenfieber, das erst kurz vor den olympischen Spielen in Sotchi entdeckt wird. Die darauffolgende Zeit versucht sie zu genesen und bis zum Sommer 2015 wieder zu einer guten Form zu finden.

Ich war schon zufrieden damit, im Winter 15/16 zu starten, aber ich habe mich schnell damit abgefunden, dass nichts so lief, wie es sollte“ gibt sie auf der Seite des Norwegischen Rundfunks zu.

Ich habe mich zahlreichen Tests unterzogen, um die Ursache für meine schlechte Verfassung herauszufinden. Doch auch nach ausführlichsten Analysen konnte man nichts Unnormales finden. Ich habe auch schon Psychologen, Ärzte und Physiotherapeuten konsultiert, doch niemand konnte einen Grund finden, warum es mir so schlecht geht.“

Zudem sei es schwer für sie, Pläne für ihre berufliche als auch private Zukunft zu machen, denn es ist absolut ungewiss, wann und ob sich ihr Zustand überhaupt wieder bessert.

Ehrlich gesagt bin ich es leid immer und immer noch zu warten. Ich denke natürlich an einen eventuellen Ruhestand, dennoch glaube ich immer noch an mich. Mal sehen, ob sich mein Körper wieder an die Arbeit macht!“

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