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Montag , 19 Februar 2018

Sprint in Ruhpolding: Fourcade siegt souverän – Deutsche Herren verpassen Podest

Wenige Tage nachdem Simon Schempp und Erik Lesser den Franzosen Martin Fourcade im Massenstart von Oberhof auf der Zielgeraden eine empfindliche Niederlage beifügen konnten, schlug der Gesamtweltcupsieger der vergangenen fünf Jahre im Sprint über die 10 Kilometer beim Weltcup in Ruhpolding erbarmungslos zurück.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Während die Meteorologen für den späteren Nachmittag etwas bessere Bedingungen in Aussicht gestellt hatten, fegte Martin Fourcade wie ein Wirbelsturm durch die Chiemgau-Arena und gewann souverän nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen und der besten Laufzeit aller Athleten. Martin Fourcade feierte im zwölften Saisonrennen den neunten Saisonsieg und unterstrich somit seine Ausnahmestellung in diesem Winter. Er wird mit 18 Sekunden Vorsprung in den Verfolger gehen und darf auf Sieg Nummer zehn hoffen.

Eine Woche nach seinem sensationellen Sieg im Sprint von Oberhof landete der laufstarke Österreicher Julian Eberhard zum zweiten Mal in Folge auf dem Podest. Eberhard scheint auf seine alten Tage doch noch die Liebe zum Gewehr entdeckt zu haben. Zehn Treffer und die drittbeste Laufzeit brachten für den 31-Jährigen Österreicher Rang 2.

Das Podium als Dritter vervollständigte Emil Hegle Svendsen. Der Norweger, der ebenfalls wie Fourcade und Eberhard bei wechselnden Bedingungen am Schießstand cool blieb und ebenfalls mit einer Doppelnull fehlerfrei blieb, konnte seine derzeitliche gute Form aus der Staffel bestätigen.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Deutsche Herren verpassen Podest

Ohne den erhofften Podestplatz blieben dagegen die deutschen Herren in Ruhpolding. Arnd Peiffer als Vierter und Simon Schempp als Fünfter verpassten das Podium nur knapp. Während Peiffer sich nach fünf Treffern im Liegendschießen auch fünf Stehendtreffer erkämpfte, patzte Simon Schempp beim Stehendanschlag mit einer Strafrunde. Beide – im Ziel nur durch eine Sekunde getrennt – haben mit einem Rückstand von +51,80 Sek. bzw. 52,80 Sek. aber eine gute Ausgangslage für den Verfolger.

Dahinter belegte Matthias Bischl als drittbester DSV-Skijäger Rang 16. Für den 28jährigen vom SV Söchering war es das beste Weltcupergebnis seiner Karriere. Benedikt Doll, der nach einem fehlerfreien Liegendschießen zwischenzeitlich auf dem zweiten Rang lag, musste nach dem Stehendschießen gleich drei Strafrunden absolvieren. Mit der zweitbesten Laufzeit kam der Schwarzwälder auf Rang 20. Erik Lesser kam auf Rang 27 ins Ziel und Michael Willeitner, der nur zwei Kilometer von der Strecke entfernt zu Hause ist und unter großem Applaus ins Ziel kam, erreichte mit Platz 38 ebenfalls das Verfolgungsrennen.

Auch die Österreicher präsentierten sich beim Sprint in Ruhpolding in toller Form und sorgten mit drei Athleten unter den Top 15 für ein gutes Mannschaftsergebnis. Dominik Landertinger, bei dem nur die letzte Scheibe nicht fallen wollte, landete mit 1:02,8 Minuten Rückstand auf Rang neun und schuf sich damit ebenso wie Daniel Mesotitsch, der mit makelloser Schießleistung Rang 15 belegte, eine tolle Ausgangsposition für die Verfolgung, für die sich auch noch David Komatz (50./1 Fehler) qualifizieren konnte.

Nach längerer Krankheit feierte Jakov Fak seine Rückkehr in den Weltcup. Der 29-jährige Massenstartweltmeister von Kontiolahti 2015 mußte jeweils einmal in die Strafrunde und schaffte bei seinem Comeback mit Rang 56 noch die Qualifikation für die Verfolgung.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

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