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Montag , 19 Februar 2018

Slowene Fak holt Gold im Massenstart

Jakov Fak (SLO) – Foto: Andrei Ivanov

Kontiolahti (Karl-Heinz Merl) – Jakov Fak hat zum Abschluss der Biathlon-Weltmeisterschaft in Kontiolahti (FIN) Gold im Massenstart gewonnen. Der Slowene war bei seinem zweiten WM-Titel nach 2012 auf den 15 Kilometern genau um eine Sekunde schneller als der zweitplatzierte Tscheche Ondrej Moravec, der ebenfalls wie Fak eine Scheibe stehen ließ. Bronze ging an den Norweger Tarjei Boe (+3,7 sec.), der sich auf den letzten Metern gegen seinen Teamkameraden Ole Einar Bjoerndalen durchsetzen konnte. Bjoerndalen, der als einziger der 30 Starter ohne Schießfehler blieb, mußte sich trotz einer tollen Leistung, mit Rang vier zufrieden geben.

Rang fünf belegte der Tscheche Michal Slesingr (+18,4 Sek.) vor dem Sprintweltmeister Johannes Thingnes Boe (NOR), der mit +18,7 Sek. Rückstand sechster wurde.

Ondrej Moravec (CZE), Jakov Fak (SLO) und Tarjei Boe (NOR) – Foto: Andrei Ivanov

Deutsche Herren verpaßten Medaillenränge!

Nach den tollen Erfolgen mit Gold in der Staffel und in der Verfolgung hatte die DSV-Skijäger mit der Vergabe der Medaillen im abschließenden Massenstart nichts mehr zu tun. Dabei waren Schempp, Verfolgungsweltmeister Erik Lesser, Arnd Peiffer und Benedikt Doll mit berechtigten Medaillenambitionen ins Rennen gegangen. Das DSV-Quartett leistete sich insgesamt zehn Strafrunden, was in einem solch engen Rennen einfach zu viel ist. Simon Schempp wird wie im Einzel als bester Deutscher Achter. Benedikt Doll und Erik Lesser folgen auf den Plätzen 16 und 17. Arnd Peiffer kommt nur auf Rang 22.

Foto: Andrei Ivanvo

Österreichs Herren bleiben ohne WM-Medaille!

Für Österreich endete leider auch der letzte WM-Bewerb in Finnland ohne Medaille. Simon Eder, der vor dem letzten Schießen noch auf Podestkurs lag, musste sich am Ende als bester ÖSV-Läufer mit Rang 19 begnügen. Der Saalfeldener verzeichnete zwar beim ersten Liegenschießen einen Fehler, machte danach aber in der Loipe Sekunde um Sekunde gut. Nach fünf Volltreffern beim zweiten Liegendschießen absolvierte der 32-Jährige auch die erste Stehendserie fehlerfrei. Damit lag Eder nach dem dritten Schießen nur 3,8 Sekunden hinter dem Führenden auf Rang drei. Die Entscheidung um eine Medaille musste also beim vierten Schießen fallen. Bei der alles entscheidenden Serie ließen zwei Fehler den Traum von einer Medaille jedoch jäh platzen. Am Ende blieb Eder mit 1:02,9 Minuten Rückstand nur Rang 19. „Ich habe gemerkt, dass die Frische im Kopf fehlt. Beim Schießen ist es mir heute nicht mehr so leicht von der Hand gegangen. Läuferisch hätte es gepasst, auch wenn die Beine schon extrem gebrannt haben. Die Staffel gestern hat einfach viel Kraft gekostet, aber da ist es den anderen nicht besser gegangen“, meinte ein enttäuschter Simon Eder. Dominik Landertinger landete im 30-köpfigen Starterfeld mit einem Rückstand von 1:28,5 Minuten auf Rang 24. Der 27-jährige Tiroler musste wie Eder insgesamt drei Strafrunden in Kauf nehmen.

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