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Montag , 23 April 2018

Silber für Laura Dahlmeier in der Verfolgung von Kontiolahti

Laura Dahlmeier (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Kontiolahti (Karl-Heinz Merl) – Die deutschen Biathleten sind nun endgültig bei der WM in Kontiolahti angekommen. Nach der Goldmedaille von Erik Lesser in der Verfolgung der Herren holte sich Laura Dahlmeier nun Silber bei den Damen. Die 21jährige aus Partenkirchen hatte im Ziel einen Rückstand von +15,30 Sekunden auf die zweifache Weltmeisterin Marie Dorin Habert, die zum Star der WM werden könnte. Die junge Mutter gewann in einer Gesamtzeit von 30:07,70 Min., die ohne jeglichen Weltcupsieg nach Finnland gereist war und sich nun Doppelweltmeisterin nennen darf.

Für Weronika Nowakowska-Ziemniak (POL) reichte es nach Silber im Sprint mit einem Rückstand von +31,60 Sekunden zu Bronze in der Verfolgung. Pech hatte die Russin Ekaterina Shumilova, die auf Rang drei liegend auf die letzten 2 km ging, in einer Abfahrt stürzte und so die Bronzemedaille aus den Händen gab und vierte wurde. Rang fünf belegte die Mixedweltmeisterin Gabriela Soukalova vor der deutschen Franziska Hildebrand auf Rang 6.

Laura Dahlmeier, die im Sprint auf Rang vier die Medaillenplätze nur um wenige Sekunden verpaßt hatte, lies sich nach einer Strafrunde im ersten Liegendschießen nicht aus der Ruhe bringen und steckte den kleinen Rückschlag souverän weg. Während die in Führung liegende Französin es beim dritten Schießen durch zwei Strafrunden noch einmal spannend machte, blieb Dahlmeier cool und verkürzte den Rückstand mit fünf Treffern. Beim entscheidenden letzten Schießen verfehlten sowohl Dorin Habert als auch Dahlmeier eine Scheibe. Die 28jährige Sprintweltmeisterin lief den Start-Ziel-Sieg souverän nach Hause.

Das starke Mannschaftsergebnis rundete Franziska Preuß auf Rang 13 ab. Vanessa Hinz landete mit +4:11,50 Min. Rückstand bei insgesamt 4 Strafrunden auf Rang 37.

Marie Dorin Habert (FRA) – Foto: Andrei Ivanov

Favoritinnen abermals geschlagen!

Die großen Favoritinnen hatten auch beim Verfolgungsrennen nichts mit der Vergabe der Medaillen zu tun, da sie nach dem Sprint aussichtslos zurück lagen. Die Weißrussin Darya Domraschewa konnte sich trotz zwei Strafrunden von Startplatz 25 bis auf Rang 7 vorkämpfen. Ihre Dauerrivalin Kaisa Mäkäräinen wurde nach drei Strafrunden immerhin noch 12.

Foto: Andrei Ivanvo

 

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