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Donnerstag , 19 April 2018

Silber für Karolin Horchler in der EM-Verfolgung von Tyumen

Foto: Andrej Ivanov
Foto: Andrej Ivanov

Tyumen (Karl-Heinz Merl) – Das fleißige Medaillensammeln der deutschen Biathletinnen bei den Europameisterschaften im sibirischen Tyumen geht auch in der Verfolgung über 10 km weiter.

Zwei Tage nach ihrer Silbermedaille im Sprint erkämpfte sich Karolin Horchler wiederum Silber im Jagdrennen. Gold ging an die Weißrussin Nadezhda Skardino, die mit einem Vorsprung von +7,2 Sekunden auf die Deutsche neue Europameisterin in der Verfolgung wurde. Bronze ging an die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold, die sich im Zielsprint hauchdünn um +0,3 Sekunden gegen die Russin Anastasia Zagoruiko durchsetzen konnte.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Entscheidung viel beim letzten Stehendschießen!

Die Entscheidung über Gold, Silber und Bronze viel beim letzten Stehendschießen. Die Weißrussin Skardino, bis zum letzten Schießen ohne Strafrunde, kam mit ordentlich Vorsprung zum vierten Schießen. Doch gleich der erste Schuß verfehlte sein Ziel und nach drei Treffern machte sie es mit dem einem weiteren Fehlschuß nochmals spannend. Während die Russin Zagoruiko, die Slowakin Fialkova und Alexia Runggaldier ebenfalls Nerven zeigten, nutzten Karolin Horchler und die Norwegerin Tandrevold die Gunst der Stunde und blieben fehlerfrei. Skardino, die unmittelbar vor Horchler aus der Strafrunde kam, konnte ihren Vorsprung knapp ins Ziel retten. Horchler versuchte auf der Schlußrunde nochmals alles, doch es reichte nicht mehr ganz zum EM-Titel. Im Kampf um Bronze ging die Norwegerin Tandrevold vor der Russin Zagoruiko auf die letzten zwei Kilometer. Am letzten knackigen Anstieg attakierte die Russin die vor ihr laufende Norwegerin und setzte sich auf Rang drei. Doch die Norwegerin ließ nicht locker und auf der Zielgerade übersprinntete sie die Russin noch und schnappte ihr Bronze regelrecht vor der Nase weg.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Die Sprint-Europameisterin Nadine Horchler beendete das Rennen nach insgesamt vier Strafrunden und einem Rückstand von +37,8 Sekunden auf einen hervorragenden sechsten Rang. Luise Kummer kam einen Rang dahinter als siebte ins Ziel. Für Annika Knoll lief es am Schießstand nicht ganz so gut. Die Bronzemedaillengewinnerin im Sprint verfehlte insgesamt fünf Scheiben und wurde 17.

Nach diesen Erfolgen der deutschen Damen darf man gespannt sein, wenn die Damentrainer am Sonntag für die WM in Oslo nominieren werden!

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