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Montag , 19 Februar 2018

Schempp und Peiffer holen Podestplatz beim Sprint in Ruhpolding!

Foto: Christian Einecke, www.cepix.de

Ruhpolding (Karl-Heinz Merl) – Zwei Tage nach dem zweiten Rang in der Herrenstaffel beim Heimweltcup der Biathleten in Ruhpolding feiern die deutschen Herren ihr bestes Saisonergebnis. Im Sprint über 10 km springen Simon Schempp und Arnd Peiffer als Zweiter und Dritter auf’s Siegerpodest. Arnd Peiffer schaffte durch diesen dritten Rang auch die WM-Norm für Kontiolahti.

Nicht zu schlagen war vor rund 14.000 begeisterten Zuschauern in der Chiemgau-Arena bei schwierigen Witterungsbedingungen mit Schneefall der Norweger Johannes Thingnes Boe, der nach zwei fehlerfreien Schießen mit sagenhaftem Material unter den Füßen die Konkurrenz regelrecht deklassierte. Mit einem Vorsprung von +24,5 Sek. auf den zweitplatzierten Schempp hätte sich Boe auch noch eine Strafrunde leisten können, ohne seinen siebten Weltcupsieg in einem Einzelrennen zu gefährden.

Vierter wurde der Russe Anton Shipulin, der schon einen Rückstand von 1:04,00 Min. auf Boe hatte. Rang fünf ging an den Letten Andrejs Rastorgujevs.

Vier deutsche Herren unter den Top Ten!

Die deutschen Herren konnten ihr bestes Ergebnis seit vielen Jahren im Biathlon-Weltcup feiern. Simon Schempp und Arnd Peiffer springen als Zweiter und Dritter aufs Podest. Benedikt Doll landet nach seinen zwei achten Plätzen in Oberhof sensationell auf Rang sechs. Daniel Böhm, der ebenfalls wie Schempp alle zehn Scheiben abäumte und zwischenzeitlich auf Podestkurs war, mußte am Ende dem hohen Tempo und schweren Schnee in der Loipe Tribut zollen und wird Neunter. Nun fehlt in diesem Winter nur noch der Weltcupsieg für die deutschen Herren!

Der Frankenhainer Erik Lesser hatte trotz nur einer Strafrunde nach dem Stehendschießen heute keine Chance auf einen Rang unter den Top 20. Mit einem Rückstand von 1:46,00 Min. kam Lesser nur auf Rang 25. Für Lokalmatador Andy Birnbacher war das Rennen schon nach dem Liegendschießen so gut wie gelaufen. Den zwei Fehlern folgten noch weitere drei im Stehendanschlag. Im Ziel lag der Schlechinger auf einem enttäuschenden 68. Rang.

Foto: Christian Einecke, www.cepix.de

Martin Fourcade abgeschlagen im Feld!

Der große Favorit und Martin aus Frankreich landete nur im geschlagenen Feld. Der Führende im Gesamtweltcup mußte zweimal in die Strafrunde und kam mit einem Rückstand von +1:51,7 Min. nur auf Rang 26. Da aber an diesem Sprint wie in Oberhof kein Verfolgungsrennen hängt, hat er vielleicht schon kräfteschonend die SChlussrunde absolviert.

Der für Belgien startenden Altenberger Michael Rösch wurde 36.

Auch für Österreichs Biathlon-Herren lief der Sprint alles andere als nach Wunsch. Alle sechs ÖSV-Starter mussten mindestens zwei Strafrunden in Kauf nehmen und fanden sich am Ende im geschlagenen Feld wieder. Als bester des ÖSV-Teams landete der Salzburger Simon Eder auf Rang 30. Die weiteren Österreicher verpassten Weltcuppunkte.

 

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