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Mittwoch , 19 September 2018

Russlands Herren behalten besten Durchblick im Oberhofer Nebel

Foto: Viessmann-Werke

Oberhof (Karl-Heinz Merl) – Mit 30 Minuten Verspätung wurde die Herrenstaffel beim Biathlon-Weltcup in Oberhof gestartet. Grund für die Verschiebung waren wieder einmal dichter Nebel in der DKB-Arena, so wie man es schon des öffteren erlebt hat. Hinzu kamen während des Rennens auch noch Regen und ständig wechselnder Wind. Bei diesem Chaos behielten Russlands Herren den besten Durchblick und siegten nach 4 x 7,5 km knapp vor Norwegen und Frankreich. Das deutsche Quartett verpaßte als vierter den Sprung auf das Siegerpodest. Rang fünf belegte die Staffel der Ukraine vor der Schweiz (6.), Bulgarien (7.) und dem Team Kanada, daß guter Achter wurde.

Ein sich in überragender Form befindlicher Anton Shipulin sorgte als Schlußläufer des russischen Quartetts mit Evgeniy Garanichev, Timofey Lapshin, Dmitry Malyshko für einen knappen aber verdienten Erfolg. Einmal mehr die Schießleistung von Anton Shipulin muß hervorgehoben werden. Der Russe hatte als Schlussläufer 50 Sekunden auf Ole Einar Bjoerndalen aufgeholt. Nach einer blitzsauberen Liegendleistung blieb er auch stehend cool und traf alle fünf Scheiben mit nur einem Nachlader. Der bis dato führende Ole Einar Bjoerndalen benötigte alle Patronen um alle Scheiben abzuräumen. Auf der Schlußrunde lief Shipulin lange im Windschatten des Norwegers und schüttelte diesen dann im Schlußsprint locker ab.

Deutsche Herren verpaßen Podest knapp!

Auch im zweiten Staffelrennen der Saison reichte es für die deutschen Herren wieder nicht zum Sprung auf’s Podest. Wie schon am Vortag bei den Damen mit Luise Kummer, mußte auch der Startläufer bei den Herren, Erik Lesser, nach dem Stehendschießen einmal in die Strafrunde. Auf Rang neun liegend übergab Lesser an Daniel Böhm, der wiederum eine solide Leistung zeigte, führte das DSV-Quartett wieder an die Spitze heran und wechselte als Vierter auf Arnd Peiffer. Der Harzer scheint nach Weihnachten seine Form wiedergefunden zu haben, konnte trotz schwieriger werdender Bedingungen die Strafrunde vermeiden. Peiffer übergab als Zweiter an Schlußläufer Simon Schempp. Es war das bislang stärkste Rennen für den Clausthal-Zellerfelder in diesem Winter. Bei Simon Schempp klemmte ein  Nachlader. Der Uhinger, zur Zeit in Topform,  lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen, verliert aber ein paar Sekunden, die er aber auf der 2,5 km-Runde wieder aufholen kann. Während Bjoerndalen, Shipulin und der Franzose Fillon Maillet mit ihren Nachladern alle Scheiben treffen, verliert Schempp den Kampf um das Podest durch eine Strafrunde. Nach dem fünften Platz in Hochfilzen reicht es in Oberhof nur zu Rang vier.

Das die Schweiz am Ende trotz zu laufender sechs Strafrunden noch Sechster wurde, sagt eine Menge über die grenzwertigen Bedingungen am Grenzadler aus.Am Ende kommen überhaupt nur zehn der 24 gestarteten Staffeln in die Wertung, der Rest wurde im Laufe des Rennens überrundet.

 

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