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Montag , 25 Juni 2018

Rückblick 2013/2014: Eine Saison mit Höhen, Tiefen, Niederschlägen und wahrgewordenen Träumen! – Teil 2

Miriam Gössner gibt unter Tränen ihre Entscheidung bekannt, nicht bei Olympia in Sotschi teilzunehmen.

Rückschläge und Tiefpunkte

Linda Sailer – Den wohl größten Tiefpunkt ihrer Karriere erlebte in dieser Saison Miriam Gössner. Die im Mai schwer gestürzte DSV-Athletin zog sich bei einem Fahrradsturz eine schwere Rückenverletzung zu. Das Gössner bereits wieder im österreichischen Hochfilzen zum DSV-Aufgebot gehörte grenzte an ein kleines Wunder. Die Rennen, die sie bestritt, konnte sie nur unter andauernden Schmerzen laufen und dadurch waren auch keine Top-Resultate möglich. In Oberhof, nach ihrem 53 Platz im Sprint, gab Gössner ihr Saison-Ende bei einer extra einberufenen Pressekonferenz bekannt. Hiermit musste sie auch ihren Traum von Olympia aufgeben. Es gibt aber bereits wieder Lichtblicke, den die 23 Jahre junge Deutsche will im Mai wieder ganz normal mit dem A-Kader in die Vorbereitung starten.

Eine andere Deutsche sorgte ebenfalls für negative Schlagzeilen. Bei den Olympischen Winterspielen wurde bei der Deutschen Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle eine positive Dopingprobe veröffentlicht. Sachenbacher-Stehle hatte eingeräumt, dass sie ein Nahrungsergänzungsmittel im Vertrauen auf Aussagen eines persönlichen Beraters, vor der Einnahme nicht von offiziellen Stellen hatte kontrollieren lassen. Nach der Anhörung in Salzburg bestätigte sie, dass eine verbotene Substanz in einem Nahrungsergänzungsmittel zum positiven Test geführt hat. „Unabhängig nachbestellte Vergleichsproben haben ein positives Ergebnis erbracht“, sagte die 33-Jährige: „Es ist definitiv gesichert, dass es dieses Nahrungsergänzungsmittel war. Das macht mich in erster Linie schon mal ganz froh.“

Julia Pieper – Foto: DSV

Der Selbstmord der Nachwuchsathletin Julia Pieper war einer der tragischsten Geschichten dieses Winters. Während die Olympischen Spiele in Sotschi voll im Gange waren, erreichte Biathlon Deutschland die wohl traurigste Nachricht des Winters. Die 19-jährige besuchte das Skigymnasium in Oberhof und startete für den C-Kader des DSV.

Gesundheitlich musste die Norwegerin Synnove Solemdal ihre Saison vorzeitig beenden. Im norwegischen TV2 bestätigte sie, dass sie an Mononukleose, besser als Pfeifferisches Drüsenfieber bekannt, erkrankt sei. Der Erreger soll bereits bei den Olympischen Spielen in ihr gewesen sein, hier belegte sie im Sprint den 35. und im Verfolger den 36. Platz. Sie kann erst wieder langsam mit dem Training beginnen, wenn ihre Blutwerte passen. Das lässt sich bei Mononukleose aber nicht vorhersagen.

Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen beendete Marie Laure Brunet nach den Olympischen Winterspielen, bei denen sie in der Staffel während des Rennens zusammen gebrochen war, ihre Saison vorzeitig. Nach dem Rennen gab Teamarzt Thomas Lacroix Entwarnung und teilte mit, dass es nichts Körperliches sei, sondern der Schwächeanfall auf emotionalen Stress zurückzuführen ist.

Andreas Birnbacher musste seine Saison wegen andauernden Schmerzen am rechten Sprunggelenk beenden. Bereits bei Olympia lief es für den Schlechinger nicht nach Wunsch, er reiste früher aus Russland ab. Auf Anraten seines Arztes unterzog er sich kurz nach den Spielen einer Operation. Dadurch fiel er für die letzten drei Weltcup in Pokljuka, Kontiolahti und Oslo aus. „Ich bin überzeugt, dass eine operative Behandlung nun die sinnvollste Lösung ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mein Biathlongewehr nun an den Nagel hängen werde. Im kommenden Jahr möchte ich wieder voll angreifen“, sagte Birnbacher.

Den dritten und letzten Teil “Die Sieger der Saison” lesen Sie ab Montag auf www.biathlon-news.de!

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