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Mittwoch , 19 September 2018

Paralympics Sotschi 2014: Andrea Eskau holt erstes Gold für deutsches Paralympic-Team!

Foto: Allianz

Sotschi, 13. März 2014. Was für ein Auftakt für die deutsche Paralympic-Mannschaft in Sotschi. Gleich im ersten Rennen gab es die erhoffte Medaille für das Team von Bundestrainer Ralf Rombach. Am Ende war es ein Start-Ziel-Sieg. Aber Andrea Eskau wurde bei ihrem Goldlauf von Sotschi von der starken Konkurrenz nichts geschenkt. Mit einer fehlerfreien Schießleistung legte die 42-jährige im Biathlonwettbewerb über sechs Kilometer den Grundstein zum erträumten Gold bei Winter-Paralympics. Die dreifache Goldmedaillengewinnerin bei den Sommer-Paralympics verwies bei den Sitzskifahrern die Russin Svetlana Konovalova und Olena Iurkovska (Ukraine) auf die weiteren Medaillenränge.

„Es war heute ein optimales Rennen, ausgewogen das Risiko und die Sicherheit. Beim zweiten Schießen hätte ich mir gewünscht, dass etwas rhythmischer ist. Ich habe etwas auf Sicherheit geschossen, weil ich wusste dass ich vorne dabei bin. Für mich ist heute mit Biathlon-Gold ein Traum in Erfüllung gegangen. Das ist was ganz, ganz großes“, strahlte Eskau mit der Sonne um die Wette.

Buchstäblich mit dem letzten Schuss verfehlte Anja Wicker eine  zweite Medaille für das deutsche Team. Die Sitzskifahrerin vom MTV Stuttgart kam in der gleichen Klasse mit einem Rückstand von 49,7 Sekunden auf den sechsten Rang. „Ich bin zufrieden und doch unzufrieden. Es hat gut angefangen, es lief alles nach Plan, dann ging der letzte Schuss leider daneben. Es hätte heute ein richtig guter Platz werden können, das habe ich mir versaut. Es war sehr schade, ich dachte ich kann mit Null durchkommen. Von dem her war die Enttäuschung sehr groß. Die Bedingungen waren heute fast perfekt, der Schnee nicht so weich wie die Tage zuvor. Ich habe die Bestätigung, dass ich vorne mitlaufen kann. Dies gibt mir Motivation für die nächsten Tage“, bilanzierte Wicker.

Nicht ganz so gut verlief das Rennen für Martin Fleig. Der Sitzskifahrer aus Gundelfingen kam nach zuletzt mehreren gesundheitlichen Problemen und einem Schießfehler („Rombach, den darf er eigentlich nicht machen, denn er ist unser bester Schütze“) bei den Herren auf den neunten Rang. Inzwischen von der Sonne aufgeweicht, hatten auch die beiden anderen deutschen Starter bei den Blinden und Sehbehinderten im tiefen Sulzschnee von Sotschi nichts mit der Vergabe der Medaillenränge zu tun. So kam Vivian Hösch (RIG Freiburg) an der Seite von Guide Norman Schlee trotz fehlerfreier Schießleistung nicht über den fünften Rang hinaus. „Ich zufrieden, weil ich gut geschossen habe“, sagte Hösch. Und Rombach ergänzte, „dass Vivian im schweren Geläuf noch nicht so weit ist, um in der Weltspitze ganz vorne mitlaufen zu können“.

Ihr Freiburger Teamkollege Willi Brem belegte mit einer „Fahrkarte“ den neunten Rang und stand sich gleich bei Rennbeginn mit einem Sturz nach dem Start selbst im Wege. „Nach dem Sturz war ich verkrampft und habe eine Weile gebraucht um richtig in Tritt zu kommen“, erklärte der mehrfache Medaillengewinner bei Paralympics nach dem Rennen.

Insgesamt zufrieden mit dem Auftakt natürlich auch Bundestrainer Ralf Rombach: „Ich muss das Ganze erst einmal realisieren. Das ist natürlich ein perfekter Start. Andrea wurde für ihre harte Arbeit belohnt. Ich freue mich riesig über den Erfolg. Aber als Trainer kommen einem auch andere Gedanken in den Kopf. Anja Wicker hat ein richtig gutes Rennen gezeigt und war auf Medaillenkurs und hat mit dem letzten Schuss die Silbermedaille verloren. Das ist sehr schade. Natürlich sind wir mit dem Auftakt der Paralympics sehr zufrieden, es ist schon ein bisschen Ballast abgefallen.

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