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Dienstag , 11 Dezember 2018

Olympia Sotschi 2014: „Oldie but Goldie“ – Ole Einar Bjoerndalen holt Gold im Sprint von Sotschi!

Foto: Viessmann-Werke

Krasnaja Poljana (Karl-Heinz Merl) – Das man mit 40 Jahren noch nicht zum „alten Eisen“ gehört, bewies der Norweger Ole Einar Bjoerndalen beim olympischen Sprintrennen über 10 km in Sotschi. Der „König des Biathlons“ gewann in einer Gesamtzeit von 24:33,50 Minuten Gold vor dem Österreicher Dominik Landertinger, der mit einem Rückstand von nur +1,3 Sekunden auf den Norweger überraschend die Silbermedaille gewann.  Jaroslav Soukup aus Tschechien sorgte mit dem dritten Rang und damit der Bronzemedaille für eine weitere dicke Überraschung auf dem olympischen Podest. Als Vierter verpaßte Anton Shipulin als bester Russe knapp das Podest. Fünfter wurde der Kanadier Jean Philippe Leguellec.

Hatte im Vorfeld alles auf das große Duell zwischen Emil Hegle Svendsen und dem Franzosen Martin Fourcade hingedeutet, so stahl Ole Einar Bjoerndalen bei seinen insgesamt fünften Olympischen Winterspielen seit Nagano 1998 allen die Show. Man muß den Hut vor dem Norweger ziehen. Der älteste Athlet im Starterfeld holt sich seine insgesamt siebte Goldmedaille in einem Rennen, in dem 23 Läufer innerhalb eines Rückstands von 35 Sekunden auf den Goldmedaillengewinner liegen. Mehrfach in den vergangenen zwei Jahren hatte man das Gefühl, dass er seinen Zenit nur endgültig überschritten hätte. Aber der 40-Jäährige hat es heute noch einmal allen gezeigt. Der beste Biathlet aller Zeit setzt sich mit diesem Sieg selbst die Krone auf. Allen Respekt. „Das für mich mein bestes Rennen in dieser Saison. Heute hatte ich Glück mit meinem Ski. Es ist aber auch immer besser gegangen. Ich bin sehr, sehr zufrieden. Der Schlüssel war sicherlich, dass ich mein Rennen sehr gut eingeteilt habe.“, so der 7fache Olympiasieger im Interview. Neben Bjoerndalen schaffen Dominik Landertinger und Jaroslav Soukup den Sprung aufs Podium. Der Österreich bestätigte damit seine starke Form im Januar. Sowohl in Oberhof, als auch in Ruhpolding und Antholz kam er bei jedem Rennen in die Top Ten. Auch Soukups Bronze ist keine wirkliche Überraschung. Immerhin wurde der Tscheche vor zwei Jahren bei der WM in Ruhpolding schon mal Dritter im Einzel.

Deutsche Herren nicht unter den Top-Ten!

Für die deutschen Biathlon-Herren verlief der Auftakt weniger erfreulich und keiner konnte die Gunst der Stunde nutzen. Bester DSV-Athlet war Simon Schempp auf Rang 15. Der Ruhpoldinger blieb ohne Strafrunde und muß mit einem Rückstand von +42,9 Sekunden auf Bjoerndalen in das Verfolgungsrennen gehen. Der Frankenhainer Erik Lesser wurde 21. (+53,2 Sek.) Völlig verpatzt hat hingegen Arnd Peiffer seinen Olympia-Sprint. Der im Vorfeld als Geheimfavorit gehandelte Harzer enttäuschte vor allem am Schießstand mit drei Strafrunden und wurde nur 34. „Drei Fehler sind natürlich zuviel. Das ärgert mich natürlich. Mit dem Laufen bin ich eigentlich zufrieden. Aber das Schießen ist indiskutabel.“, so Peiffer enttäuscht. Auch Christoph Stephan enttäuschte und schaffte mit Rang 58 so gerade noch die Qualifikation für das Verfolgungsrennen.

 

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