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Montag , 23 April 2018

ÖSV-Team trainiert in Sjusjoen

Dominik Landertinger, Daniel Mesotitsch und Co. beim Training am Schießstand. (Foto: ÖSV/Gerald Sonnberger)
Dominik Landertinger, Daniel Mesotitsch und Co. beim Training am Schießstand. (Foto: ÖSV/Gerald Sonnberger)

Sjusjoen (ÖSV) – Seit einer Woche befindet sich ein Großteil der Trainingsgruppe 1 im norwegischen Sjusjoen. Bei ungewöhnlich milden Temperaturen finden auf der 1,7 Kilometer langen Loipe die letzten Vorbereitungen auf den Weltcupwinter statt. Den Schießstand teilen sich die heimischen Biathleten mit dem ukrainischen Team, einigen norwegischen Athletinnen und Athleten sowie dem französischen Gesamtweltcupsieger Martin Fourcade.

Die Vorfreude auf den Schnee war groß, doch für David Komatz begann dieser Trainingskurs mit einer Hiobsbotschaft: Schaftbruch. Obwohl sein Gewehrkoffer keinerlei äußere Schäden aufwies, brach der Schaft auf dem Transportweg von Österreich nach Norwegen in zwei Teile. Die erste Trainingswoche überbrückte der steirische Biathlet mit dem Reservegewehr. Mittlerweile ist sein Nussholzschaft wieder verleimt und im Einsatz. „Es war beeindruckend, wie schnell und gut sich David auf den Reserveschaft einstellen konnte. Seine Schießleistungen waren wirklich top“, freut sich Cheftrainer Reinhard Gösweiner.

Neben dem Schießen findet nun der letzte Feinschliff auf der Loipe statt. Die Trainingseinheiten werden von Tag zu Tag intensiver und immer mehr an die kommenden Wettkampfbelastungen angepasst. Dominik Landertinger, Daniel Mesotitsch und Co sind mit den Streckenbedingungen durchwegs zufrieden, wenn auch die Loipenlänge und -breite Luft nach oben lässt. Damit das Training auf der relativ kurzen Loipe nicht eintönig wird, wurde vereinzelt auf der selektiven Rollerstrecke im nahegelegenen „Birkebeineren Stadion“ trainiert. Die Umstellung von Skiroller auf Ski und umgekehrt ist problemlos, waren sich die nordischen Sportler einig. „Wir sind froh, dass wir trotz der milden Temperaturen auf Schnee sind und hier so gut trainieren können. Natürlich könnte die Strecke etwas länger sein. Ich merke schon, wie das gute Gefühl auf den Skiern zurückkommt. Lediglich in den ersten Tagen hatte ich kleinere muskuläre Wehwehchen, die durch das stetige Stabilisieren am Ski hervorgerufen wurden. Mittlerweile habe ich mich aber schon wieder an diese Belastung gewöhnt“, erklärte Dominik Landertinger.

Die trainingsfreien Tage werden genützt, um wieder zu Kräften zu kommen. Es wird ausnahmsweise länger geschlafen und ausgiebig gefrühstückt. Zur Abwechslung wurde der mitgereiste Koch Sepp Burgstaller von Dominik Landertinger „bekocht“.

Dominik Landertinger "bekochte" Koch Sepp Burgstaller und seine Teamkollegen. (Foto: ÖSV/Gerald Sonnberger)
Dominik Landertinger „bekochte“ Koch Sepp Burgstaller und seine Teamkollegen. (Foto: ÖSV/Gerald Sonnberger)

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