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Freitag , 19 Oktober 2018

Norwegen feiert Staffelsieg bei Heimweltcup in Oslo – Deutsche Staffel auf Rang 5

Foto: Andrej Ivanov

Mit dem Staffelrennen der Männer stand am Nachmittag das letzte Rennen auf dem norwegischen Holmenkollen auf dem Programm. Die Norweger Lars Helge Birkeland, Hendrik L’Abee-Lund, Tarjei Bø und Johannes Thingnes Bø wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich den Sieg vor den Staffeln aus Österreich und Russland. Aufgrund vieler Wechsel auf den vorderen Positionen blieb das Rennen lange spannend, und so kam es auch, dass die österreichische Mannschaft lange Zeit im Bereich der Ränge 6 – 9 zu finden war, aufgrund eines herausragenden Rennens von Schlussläufer Julian Eberhardt dann jedoch noch Zweite wurde. Den Grundstein für diesen Podestplatz hatten zuvor Dominik Landertinger, Simon Eder und Felix Leitner gelegt. Für die russische Staffel waren Maxim Tsvetkov, Anton Babikov, Dmitri Malyshko und Anton Shipulin gestartet.

Foto: Andrej Ivanov

Der Startläufer der deutschen Mannschaft, Erik Lesser übergab nach einer sehr guten Schlussrunde als Führender auf Simon Schempp vor den Staffeln aus Russland, der Schweiz und Norwegen. Auch Simon Schempp startete mit einem Nachlader in sein Rennen, schoss beim Stehendschießen jedoch fehlerfrei und ging als Erster vom Schießstand weg, knapp vor Norwegen und Italien. Den Wechsel auf der führenden Position ließ sich der Norweger Hendrik L’Abee Lund dann nicht nehmen und übergab auf den dritten Läufer Tarjei Bø. Fast zeitgleich schickte Italien Dominik Windisch und Deutschland Roman Rees in die Spur.

Roman Rees brauchte im Liegendanschlag alle drei Nachlader, konnte die Strafrunde aber vermeiden und ging mit knapp 30 Sekunden Rückstand hinter dem fehlerfrei gebliebenem Italiener Dominik Windisch, sowie den Staffeln aus Norwegen und Slowenien in die Spur. Durch ein fehlerfreies zweites Schießen konnte sich Tarjei Bø für Norwegen dann die Führung holen, während Dominik Windisch einmal in die Strafrunde abbiegen musste. Diesen Vorteil nutzten der Russe Malyshko,  der Slowene Dovzan und auch der fehlerfrei gebliebene Roman Rees, die als direkte Verfolger des Norwegers auf ihre Schlussrunde gehen konnten. Nach einer starken Schlussrunde schickte Tarjei Bø seinen jüngeren Bruder Johannes Thingnes Bø dann mit einem Vorsprung von 35 Sekunden auf die Strecke. Russland übergab auf Rang 2, Slowenien auf 3 und Deutschland auf 4.

Johannes Thingnes Bø schoss liegend schnell und fehlerfrei und baute die Führung nach dem Liegendschießen weiter aus. Sowohl der Russe Anton Shipulin als auch der Schwede Fredrik Lindström blieben ebenfalls fehlerfrei und gingen auf den Rängen 2 und 3 wieder auf die Strecke, wohingegen Arnd Peiffer um die Strafrunde kämpfen musste. Diese konnte er knapp vermeiden, fiel jedoch auf Rang 6 zurück. Für den Norweger Bø war es ein einsames Rennen an der Spitze und allerspätestens ein zweites fehlerfreies Schießen ließ keine Zweifel mehr am norwegischen Sieg offen. Spannend wurde es hingegen noch um die weiteren Podestplätze. Anton Shipulin konnte aufgrund eines Nachladers und keiner perfekten Laufform den zweiten Platz auf der Schlussrunde nicht gegenüber dem fehlerfrei gebliebenem Julian Eberhardt halten und auch Fredrik Lindström musste auf der Schlussrunde den schnellen Österreicher ziehen lassen. Arnd Peiffer blieb beim letzten Schießen fehlerfrei und ging als 5. auf die Schlussrunde, allerdings mit zu großem Abstand auf die vorderen Plätze, sodass sich an dieser Platzierung bis ins Ziel nichts mehr änderte. Zu seinem heutigen 31. Geburtstag gratuliert das Team von Biathlon-News Arnd Peiffer im übrigen ganz herzlich. Johannes Thingnes Bø konnte sich auf der Schlussrunde also vom heimischen Publikum feiern lassen und den dritten Staffelsieg für Norwegen der Saison genießen. Damit gewinnt Norwegen auch den Weltcup in der Staffelwertung. Wie bereits die Französin Marie Dorin Habert bei den Frauen verabschieden sich auch die Amerikaner Lowell Bailey und Tim Burke mit dem heutigen Rennen aus dem Weltcup und beenden ihre Karriere. In der kommenden Woche findet dann das Weltcupfinale im russischen Tyumen statt.

Foto: Andrej Ivanov

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