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Montag , 26 Oktober 2020

Nicole Gontier schaut trotz Enttäuschung zuversichtlich nach vorne

Die Saison 2019/20 war nicht das, wovon die italienische Skijägerin Nicole Gontier geträumt hatte. Nach einem zufriedenstellenden Winter wollte sie weiter Fortschritte machen und sogar bei der Heim-WM in Antholz teilnehmen. Doch die Angehörige der Heeressportgruppe durchwanderte eine wahre Talsohle und gab nach den Einsätzen in Ruhpolding bekannt, dass sie sich zu jenem Zeitpunkt der Weltmeisterschaft nicht gewachsen fühle.

Die Dame aus dem Aostatal hatte 2019 ihre Höhen und Tiefen. Gestartet mit einem sehr guten Sommer, war sie bereit, voller Selbstvertrauen in die neue Saison zu kommen. Zu jenem Zeitpunkt jedoch funktionierte etwas nicht, denn sie konnte sich in ihren Einsätzen am Schießstand und in der Loipe nicht mehr mit der gleichen Überzeugung und der gleichen Ruhe präsentieren, wie sie sie in den Trainingseinheiten hatte.

Gontier vermisste die richtige Einstellung und das nötige Vertrauen. Vielleicht übte sie zu sehr Druck auf sich selbst aus und setzte ihre Messlatte, Erwartungen betreffend, zu hoch an. Es soll keineswegs als Entschuldigung angesehen werden, sondern sie möchte aus mentaler Sicht daran arbeiten. Körperlich wäre sie in der Lage, an den Welttitelkämpfen in Antholz mitzumachen, doch mit den Schießleistungen hätte niemanden eine Freude gemacht.

Die Trainer nominierten sie auch nicht als Reservistin. Es war nicht leicht und es tat auch weh, die Rennen von außen zu verfolgen. Nichtsdestotrotz freute sie sich über die Errungenschaften ihrer Teamkollegin Dorothea Wierer. Die Südtirolerin hat dem italienischen Damen-Biathlon sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart viel gegeben. Auch die Dame aus dem Aostatal will davon profitieren und sportlich wachsen. Diese Zuversicht ist auch ein Grund, weshalb Gontier nicht den Kopf in den Sand steckt und zuversichtlich nach vorne blickt.

Andreas Raffeiner für Biathlon-News.de

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