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Sonntag , 18 Februar 2018

Nicht nur in Sotschi: Gut, besser, Björndalen!

Ole Einar Bjoerndalen – Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

(Sotschi – Andreas Raffeiner) – Die sportliche Laufbahn des mittlerweile 40-jährigen Ausnahmeathleten Ole Einar Björndalen ist im wahrsten Sinn des Wortes eine Ausnahmekarriere. 19 WM-Titel, sechs olympische Goldmedaillen, 93 Siege im Weltcup und vieles mehr.

Der Norweger ist keinesfalls bloß in seinem Sport ein ganz Großer. Nun stehen die Olympischen Winterspiele in Sotschi auf dem Programm. Kurzum: In Russland möchte es der erfolgshungrige Biathlet aus dem hohen Norden Europas noch einmal wissen. Er trainierte hart, oft härter als die anderen und wirkt von der mentalen Stärke im Vergleich zu den Teamkollegen nicht einmal älter.

Der Skijäger ist authentisch geblieben. Trotz aller Perfektion weiß er, dass er sich in den letzten beiden Jahren keineswegs nach Wunsch verlaufen ist. Doch nun kann er wieder über Erfolge berichten. Jeder Tag vor dem großen Saisonhöhepunkt in Russland ist gut verlaufen. Björndalen wörtlich: „Ich fühle mich sehr stark.“

Elf Mal olympisches Edelmetall hat Björndalen schon erhalten, das Dutzend kann er jetzt in Sotschi vollmachen. 169 Mal stand er in seiner Karriere auf dem Podest. Als „Kannibale“ oder „Außerirdischer“ wurde er zur Idol, auch wenn die Spitznamen alles andere als liebkosend sind. Zumindestens nicht für die Konkurrenz.

Der Hauptwohnsitz des Norwegers ist das idyllisch gelegene Obertilliach in Osttirol. Die Rückenprobleme scheint er in Griff bekommen zu haben. In diesem Winter wurde er bereits zweimal Zweiter und einmal Dritter. Auch mit der Staffel konnte er einen Sieg erreichen. Mit den guten Resultaten wachsen die Zuversicht und das Selbstbewusstsein. Außerdem wirkt der 40-jährige auch glücklich.

Björndalen ist ein Ausnahmeathlet und hat sich vor diesem Biathlon-Winter zwei Wohnmobile gekauft. Hier schläft er, um sich schneller zu regenerieren. Dessen ungeachtet sind die Winterspiele in Sotschi seine letzten. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Wikinger an seinem Landsmann Björn Dählie vorbeiziehen. Das ist wohl das letzte Ziel des erfolgreichen und freilich immer authentisch gebliebenen Skijäger. Und weil’s noch passend ist, wollen wir von Biathlon-News.de dem Biathlonkönig aus dem Königreich Norwegen nachträglich noch alles Gute zu seinem runden Geburtstag wünschen.

http://www.druckservice24.com/

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