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Montag , 28 September 2020

Neue Enthüllungen im Fall Evi Sachenbacher-Stehle

Foto: Andrei Ivanov

Für Evi Sachenbacher-Stehle brach am 17. Februar 2014 eine Welt zusammen und löste nicht nur im Deutschen Olympia-Team pure Entsetzung aus. Nach nach einem viertem Platz im Massenstartrennen bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi wurde die heute 39jährige zweifache Mutter positiv auf die verbotene Substanz Methylhexanamin getestet. Gut sechs Jahre später kommt nun die ganze Wahrheit ans Tageslicht. Die sympathische Deutsche wurde Opfer des russischen Dopingsystems.

Nach Aussagen des russischen Whistleblowers Grigori Rodschenkow, der damals Leiter eines russischen Dopinglabors in Moskau war und die Funktionalität dieses Labors unter Beweis stellen wollte, wurde Sachenbacher-Stehle’s Probe gemeldet, um russische Verdachtsfälle zu vertuschen. „Das erste Opfer war die Deutsche Evi Sachenbacher-Stehle. Es oblag allein mir, ob ich die Probe melde oder nicht“, so Rodschenkow in seinen Enthüllungen.

Die Internationale Biathlon-Union sperrte Sachenbacher-Stehle für zwei Jahre. Sachenbacher-Stehle legte gegen dieses Urteil beim Internationalen Sportgerichtshof Einspruch ein, der die Sperre dann auf sechs Monate reduzierte. Am 30. November 2014 erklärte sie dann ihren Rücktritt vom aktiven Leistungssport.

Mittlerweile lebt Sachenbacher-Stehle im Allgäu und hat mit ihrem Dopingfall weitgehend abgeschlossen. „Meinen Namen hat man in Verbindung mit Doping in den vergangenen Jahren immer wieder gehört, darum ist diese Nachricht eher positiv für mich und die Erleichterung hat deshalb jetzt überwogen, doch mein Karriereende hätte ich mir bestimmt anders vorgestellt, als es gekommen ist“, so Sachenbacher-Stehle im Interview. Rechtliche Schritte will sie dagegen nicht einleiten.

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