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Mittwoch , 19 September 2018

Nervenstarke Laura Dahlmeier gewinnt Verfolgung in Pokljuka

Getreu ihrem Motto „scheiß dir nix, dann fehlt dir nix“ hat Laura Dahlmeier nach dem Sprint auch die Verfolgung in Pokljuka gewonnen und eilt somit von Sieg zu Sieg. Laura Dahlmeier hat in Pokljuka einen Doppelsieg gefeiert. Die Deutsche, die heute zweimal in die Strafrunde musste, gewann nach dem gestrigen Sprint auch das 10 km Verfolgungsrennen. Das Podest komplettierten die Finnin Kaisa Mäkäräinen (+16,8 sec./2 Fehler) und die Tschechin Eva Puskarcikova (+18,7 sec./1 Fehler).

Laura Dahlmeier (GER) - Foto: Andrei Ivanov
Laura Dahlmeier (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Laura Dahlmeier holt sich damit ihren dritten Sieg in dieser Saison und baut ihren Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus. Die Konkurrenz schaut mit großen Augen auf die Deutsche, der im Moment niemand das Wasser reichen kann.

Laura Dahlmeier ging das Rennen von Beginn an mit gutem Tempo an und vergrößerte ihren Vorsprung auf die zweitplatzierte Braisaz, während hinter der Französin Kaisa Mäkäräinen, Marte Olsbu und Franziska Hildebrand näher kommen.

Dahlmeier startet souverän! Alle fünf Schüsse gehen ins Schwarze. Braisaz schießt dagegen einen Fehler. Olsbu, Mäkäräinen und auch Hildebrand bleiben mit einer fehlerfreien Leistung dran, Miriam Gössner schießt leider einen Schuss daneben, während Denise Herrmann alle Scheiben trifft und von Rang 18 auf 11 vorläuft.

Auf der zweiten Runde kann Dahlmeier den Abstand auf die Verfolger halten, Mäkäräinen macht das Tempo, dahinter laufen die US-Amerikanerin Dunklee, Franziska Hildebrand und Braisaz sowie Gabriela Koukalova, die von hinten mächtig Dampf macht.

Beim zweiten Schießen zeigt Dahlmeier ungewohnt Nerven und läßt zwei Scheiben schwarz und muß die Führung an die Norwegerin Marte Olsbu abgeben. Franziska Hildebrand schießt ebenfalls fehlerfrei und ist Zweite vor Kaisa Mäkäräinen und Susan Dunkle, die ebenfalls ohne Strafrunde bleiben. Die Österreicherin Lisa Theresa Hauser, die zum zweiten Mal fehlerfrei blieb, schiebt sich auf Rang sechs vor. Miriam Gössner muß zwei Mal in die Strafrunde, Denis Herrmann ein Mal. Beide gehen als 15. und 16. zurück auf die Strecke. Vanessa Hinz, die ebenfalls zum zweiten Mal ohne Schießfehler blieb, verbesserte sich auf Rang 25.

Marte Olsbu für das Rennen an. Franziska Hildebrand, Kaisa Mäkäräinen und Susan Dunkle können den Abstand zur führenden Norwegerin verkürzen.

Es geht zum ersten Stehendschießen. Olsbu, Hildebrand und Mäkäräinen müssen jeweils einmal in die Strafrunde. Die dahinter liegenden Dunkle, Dahlmeier und Hauser bleiben fehlerfrei. Auf der Strecke kommt es dann zum Zusammenschluß der sechs führenden Athletinnen und Dahlmeier übernimmt vor dem letzten Schießen die Führung. Jetzt zahlt sich die Nervenstärke der Partenkirchnerin aus. Während Dunklee, Hauser, Mäkäräinen, Olsbu, Hildebrand und Dorin Habert allesamt in die Strafrunde müssen, trifft Dahlmeier alle fünf Scheiben und geht alleine auf die letzten zwei Kilometer. Der insgesamt zehnte Weltcupsieg ihrer Karriere ist nicht mehr in Gefahr.

Dahinter geht der Kampf ums Podest in die entscheidende Phase. Kaisa Mäkäräinen kann sich mit der Tschechin Eva Puscarcikova absetzen, aber noch halten Hildebrand und Dorin Habert aber den Anschluss. Mäkäräinen wird hinter Dahlmeier sichere Zweite, Puskarcikova gewinnt den Sprint um Platz 3 gegen Dorin Habert. Hildebrand wird am Ende Achte.

Miriam Gössnr, die nach dem dritten Schießen aussichtsreich auf Rang neun liegt, muß beim zweiten Stehendanschlag drei Mal in die Strafrunde. Damit ist ein Top-Ten-Ergebnis, wie im Sprint, dahin. Mit einem Rückstand von +1:45,1 Min. kommt die Gamischerin auf Rang 25, hinter Denise Herrmann, die als 18. mit insgesamt vier Strafrunden in ihrem zweiten Weltcuprennen wieder einen Platz unter den Top-20 erreichte.

Maren Hammerschmid verbesserte sich von Startplatz 41 auf Rang 24. Vanessa Hinz wurde 33.

Denise Herrmann (GER) - Foto: Christian Einecke, www.cepix.de
Denise Herrmann (GER) – Foto: Christian Einecke, www.cepix.de

Die Tirolerin Lisa Theresa Hauser hat auch beim fünften Einzelwettkampf der Saison groß aufgezeigt. Mit drei schnellen und makellosen Schießleistungen ging es für die Zwölfte des Sprints kontinuierlich Platz für Platz nach vorne. Erst ein Fehler beim vorletzten Schuss kostete Hauser den möglichen Podestplatz. Dank einer starken Schlussrunde holte die 22-jährige Tirolerin als Sechste (+26,4 Sekunden) ihr nächstes Spitzenergebnis in dieser Saison.

 

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