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Mittwoch , 18 Juli 2018

Massenstart: Johannes Thingnes Boe krönt gute Form von Antholz

Theresa Fasching (Antholz) – Der Massenstart der Herren in Antholz sollte zum Rennen der Norweger und Franzosen werden. Das anstrengende Programm (über 40 km in drei Tagen!) auf über 1600 Höhenmetern zollte heute bei dem einen oder anderen Athleten Tribut. Fehler wurden viele geschossen, doch über weite Strecken des Rennens blieb mehr als ein Drittel des Feldes in Schlagdistanz, sodass lange nicht das Ende vorausgesagt werden konnte. Mal führte Emil Hegle Svendsen, mal Martin Fourcade, nach dem dritten Schießen ging sogar Erik Lesser als Erster in die Loipe. Und doch landete keiner dieser Athleten auf dem Podium.

In einem kräfteraubenden Rennen blieb nur ein einziger Athlet am Schießplatz fehlerfrei. Gepaart mit einer einwandfreien Laufleistung ging damit der Sieg hochverdient an den 23-jährigen Johannes Thingnes Boe, der heute den ersten Saisonsieg für das norwegische Team einfuhr. Nur knapp hinter ihm verpasste Quentin Fillon Maillet den ersten Sieg seiner Karriere. Der Franzose duellierte sich gemeinsam mit Boe in der letzten Runde, musste schlussendlich im Stadion aber doch dem Norweger den Vortritt lassen. Einen ungefährdeten dritten Rang lief Anton Shipulin ein.

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de
Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

Ein weiteres Mal bewies Weltcup-Dominator Martin Fourcade, dass er kein Antholz-Spezialist ist. Mit ungewohnten drei Strafrunden belegte er zwar einen immer noch guten fünften Platz, aber der Fehler waren es heute deutlich zu viele, um das Podium zu erreichen.

Das Bild bei der Siegerehrung komplettierten mit Emil Hegle Svendsen auf 4 ein weiterer Norweger und mit Jean Guillaume Beatrix auf 6 sogar der dritte Franzose.

Es war nicht unbedingt der Tag der Deutschen. Simon Schempp auf 7 und Erik Lesser auf 8 leisteten sich zwar beide auf der gesamten Distanz nur eine einzige Strafrunde, konnten aber nicht ihr gewohntes Tempo in der Loipe zeigen. Schempp gelang es nach seinem frühen Fehler nicht mehr an die Spitzengruppe heranzukommen und Lesser musste sich gerade in der vierten Runde von vielen Athleten überholen lassen. Sein Fehler beim letzten Schießen tat sein Übriges. Mit jeweils vier Strafrunden landeten Benedikt Doll und Arnd Peiffer auf den Rängen 19 und 21.

Der Österreicher Julian Eberhard war wohl der ausgeruhteste Athlet des Feldes, ließ er doch sowohl Einzel als auch Staffelrennen aus. Mit 18 Volltreffern leistete er eine für seine Verhältnisse grandiose Schussleistung. Zwar rang er auf der Ziellinie noch Ole Einar Björndalen und Lars Helge Birkeland nieder und landete auf einem guten neunten Platz, konnte aber trotzdem über das gesamte Rennen seine sonst hervorragende Laufleistung nicht auspacken.

Damit geht es für die Biathlon-Herren in die wohlverdiente zweiwöchige Pause, bevor am 9. Februar in Hochfilzen der Startschuss für die Weltmeisterschaft fällt.

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de
Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

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