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Mittwoch , 25 April 2018

Martin Fourcade wieder unschlagbar und eine starke norwegische Mannschaft – der Weltcup der Männer

Martin Fourcade (FRA) – Foto: Andrej Ivanov

Der Franzose Martin Fourcade war auch in dieser Biathlon-Saison 2017/18 der unangefochtene Dominator aller Ranglisten. Neben seinem siebten Sieg in der Gesamtweltcupwertung in Folge konnte er sich auch in jeder Einzeldisziplin, also in Sprint, Verfolgung, Massenstart und Einzel, die kleine Kristallkugel sichern – direkt gefolgt von Johannes Thingnes Bø, der jedes Mal auf dem zweiten Rang gelistet wird. Der junge Norweger ist für Fourcade mittlerweile zu einem Konkurrenten auf Augenhöhe herangereift. Er ist schnell – und wenn er trifft, muss auch ein Martin Fourcade nochmals einen Zahn zulegen. Nicht umsonst hieß es am Ende eines anstrengenden Renntages dieses Mal oft nicht „Fourcade gewinnt“, sondern „Bø gewinnt“. Dennoch hatte der Franzose am Ende in jeder Disziplin die Nase vorn – und Bø blieb nur die Hoffnung auf die nächste Saison. Dritt- und Viertbester Athlet in dieser Saison waren Anton Shipulin (Russland) und DSV-Athlet Arnd Peiffer.

Arnd Peiffer (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Die weiteren Deutschen wurden 9. (Benedikt Doll), 11. (Erik Lesser), 12. (Simon Schempp), 28. (Johannes Kühn), 33. (Roman Rees) und 60. (Philipp Nawrath). Auffällig in dieser Saison: während des gesamten Weltcups konnte kein Deutscher einen Sieg erringen. Einzig bei Olympia siegte Arnd Peiffer im Sprint. Ansonsten gelang zwar oft ein gutes Mannschaftsergebnis mit mehreren Läufern unter den Top 10, aber fürs Treppchen reichte es nur selten. Die Bilanz bei Olympia mit insgesamt drei Einzelmedaillen und dem dritten Platz in der Staffel fällt jedoch sehr positiv für die deutschen Biathlonmänner aus.

 

Norwegen ist Sieger in der Staffelwertung

Die Staffelwertung geht an das norwegische Team. Sie gewannen drei der vier ausgetragenen Staffeln des Weltcups. Einzig in Oberhof mussten sie sich mit dem dritten Platz zufrieden geben und Schweden und Italien den Vortritt lassen. Jedoch glich keine Staffelaufstellung der Anderen. Das zeugt von einer stabilen Mannschaft, in der sich langsam ein Generationenwechsel ankündigt. Ole Einar Björndalen und Emil Hegle Svendsen haben nicht mehr selbstverständlich einen Platz im Weltcupteam, sondern müssen sich im internen Wettkampf gegen Henrik L´Abee-Lund, Erlend Bjoentegaard oder Vetle Sjaastad Christiansen durchsetzen. Das schwedische Team um Trainer Wolfgang Pichler kommt in der Staffelwertung auf den zweiten Platz. Während der Sieg des Staffelrennens in Oberhof von vielen noch als Glück bei schlechten Witterungsbedingungen eingestuft wurde, legten sie mit dem Olympiasieg in der Männerstaffel nach. Auch in Zukunft wird mit Schweden zu rechnen sein, wenn die Medaillen vergeben werden. Mit Sebastian Samuelsson haben sie einen Athleten, der sich auch in den Einzelwettkämpfen durchsetzen kann. Die Vorjahressieger aus Russland erreichen nach dieser Saison den dritten Platz in der Staffelwertung. Deutschland muss sich hinter den Franzosen mit dem fünften Rang zufrieden geben.

Das italienische Team kann sich über eine Kristallkugel für den Sieg in der Mixed-Staffelwertung freuen.

Foto: Andrei Ivanov

 

 

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