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Mittwoch , 19 September 2018

Martin Fourcade gewinnt Sprint von Oberhof – Benedikt Doll löst WM-Ticket!

Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Oberhof (Karl-Heinz Merl) – Mit 2 ½ Stunden Verspätung konnte der Sprint der Herren beim Biathlon-Weltcup in Oberhof doch noch gestartet werden. Sieger wurde der Franzose Martin Fourcade in einer Gesamtzeit von 27:02,50 Min. Der Führende im Gesamtweltcup mußte gleich beim Liegendschießen 150 Extrameter laufen, blieb aber beim Stehendschießen ohne Fehler und verwies so den Norweger Ole Einar Bjoerndalen um nur +4,4 Sekunden auf den zweiten Rang. Dritter wurde Tiomfey Lapshin, der ebenfalls wie Fourcade und Bjoerndalen einmal in die Strafrunde mußte. Der Russe hatte im Ziel +17,5 Sek. Rückstand auf den Franzosen, der seinen insgesamt seinen 40. Weltcupsieg – den 11. im Sprint feiern konnte.

Einen möglichen Sieg vergaben der Norweger Johannes Thingnes Boe (4./+18,2 Sek.) beim Stehendschießen mit zwei Strafrunden sowie der Schweizer Benjamin Weger (5.), der ebenfalls durch zwei Strafrunden keine Chance mehr auf einen Podestplatz hatte. Der Lette Andrejs Rastorgujevs wurde 6., vor dem Esten Roland Lessing, der als 7. seine beste Platzierung im Weltcup feiern konnte.

Benedikt Doll freut sich über seinen 8. Rang! – Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Benedikt Doll löst WM-Ticket

Für einen Lichtblick im trüben Mannschaftsergebnis der deutschen Herren sorgte ausgerechnet Benedikt Doll.  Er musste zwar auch stehend in die Strafrunde abbiegen, reihte sich aber nach den 150 Extrametern auf dem achten Platz ein und löste somit das Ticket für die Biathlon-WM im finnischen Kontiolahti im März dieses Jahres.

Als zweitbester DSV-Skijäger wurde Andreas Birnbacher noch 20. Erik Lesser kam trotz nur einer Strafrunde nur auf Rang 26. Simon Schempp mußte insgesamt vier Mal in die Strafrunde und wurde nur 30. Daniel Böhm auf Rang 36 und Arnd Peiffer auf Rang 64 mit insgesamt fünf Strafrunden hatten mit dem Ausgang des Rennens, daß durch heftigen Wind am Schießstand eher einer Lotterie glich, nichts mehr zu tun.

Ein großes Lob muß man den vielen freiwilligen Helfern zollen, die in der kürze der Zeit eine sehr gute Strecke gebastelt haben.

Zu erwähnen ist auch noch, daß Artem Tyshchenko (UKR) und Karol Dombrovski (LTU) als einzige Starter mit zehn Treffern durchgekommen sind. Für den Ukrainer reichte es am Ende immerhin für die Top Ten. Der Litauer sammelte als 51. nicht einmal Weltcuppunkte.

 

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