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Dienstag , 19 Juni 2018

Martin Fourcade gewinnt auch die Verfolgung in Tyumen – Erik Lesser erneut bester Deutscher

Foto: Andrei Ivanov

Mit einem klaren Start-Ziel Sieg holt sich Martin Fourcade im letzten Verfolgungsrennen der Saison seinen 70. Weltcupsieg und damit auch die kleine Kristallkugel in dieser Disziplinwertung. Der Franzose war mit einem ordentlichen Vorsprung von etwas mehr als einer halben Minute in das Rennen gestartet und konnte den Abstand zu seinen Verfolgern von Runde zu Runde weiter ausbauen und gewinnt vor Johannes Thingnes Bø und Lukas Hofer. Trotz eines Fehlers im letzten Anschlag, ansonsten war er fehlerfrei geblieben, ließ Martin Fourcade den Konkurrenten keine Chance und konnte sich auf der Schlussrunde gebührend feiern lassen.

Im Kampf um die weiteren Podestplätze kam es beim letzten Schießen zum Shootout: Johannes Thingnes Bø schoss schnell und fehlerfrei. Der Italiener Lukas Hofer blieb zwar auch fehlerfrei, konnte den laufstarken Norweger auf der Strecke aber nicht einholen. Beide hatte sich im Rennverlauf stetig nach vorne gearbeitet. Lange Zeit kämpften vor allem der Schwede Fredrik Lindström und Erik Lesser um die Podestplätze mit. Nach den beiden Liegendschießen waren sie jeweils auf den Positionen zwei und drei auf die nächste Runde gegangen. Beim dritten Anschlag waren sie dann zusammen mit Bø und Hofer eine Vierergruppe am Schießstand. Nach fehlerfreiem Schießen des Italieners und der läuferischen Stärke des Norwegers konnten sich diese beiden dann vom Schweden und dem Deutschen absetzen. Beim letzten Schießen schoss Fredrik Lindström dann noch einmal fehlerfrei, wohingegen sich Erik Lesser eine Strafrunde einhandelte und den Schweden somit vorbeiziehen lassen musste.

Foto: Andrej Ivanov

Insgesamt wurde Erik Lesser mit drei Schießfehlern demnach erneut bester Deutscher, der seinen starken 5. Platz aus dem Sprint verteidigen konnte. Direkt nach ihm kam nach nur zwei Strafrunden Arnd Peiffer auf Rang 6 ins Ziel, der sich somit um zwei Plätze verbessern konnte. Simon Schempp vergab mit je einem und zwei Fehlern in den stehenden Anschlägen eine Top Ten Platzierung, konnte sich letzten Endes aber von Rang 17 auf 15 verbessern. Mit insgesamt zwei Schießfehlern konnte auch Roman Rees von Rang 46 auf 36 vorlaufen. Bei den anderen deutschen Athleten blieben am Schießstand zu viele Scheiben schwarz, sodass sie sich nicht verbessern konnten. Der mit der Startnummer 12 gestartete Johannes Kühn fiel nach sechs Schießfehlern auf Rang 26 zurück, Benedikt Doll schoss fünfmal daneben und kam an seinem Geburtstag als 27. ins Ziel. Beim morgigen Massenstart hat Martin Fourcade die Chance, sich auch noch die Letzte der 5 kleinen Kristallkugeln zu sichern.

Foto: Andrej Ivanov

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