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Mittwoch , 19 September 2018

Martin Fourcade erneut unschlagbar – Roman Rees wird Vierter

Martin Fourcade (FRA) – Foto: Andrei Ivanov

Die Hälfte der Weltcupsaison ist schon wieder geschafft. Das Einzelrennen von Ruhpolding ist das 11. von 22 Rennen, welches die Biathleten in dieser Saison bestreiten. Der Sieger von Ruhpolding ist keine Überraschung. Martin Fourcade feiert seinen 66. Weltcupsieg. Der Franzose verfehlt nur eine Scheibe beim letzten Schießen und fliegt regelrecht über die Strecke. Auf dem zweiten Platz landet Ondrej Moravec aus Tschechien, der fehlerfrei blieb. Moravec hat einen Rückstand von +1:01 auf Fourcade. Johannes Thingnes Boe vervollständigt das Podest auf dem 3. Platz. Er schoss ebenfalls eine Strafrunde und hat einen Rückstand von +1:06 auf den Sieger. Roman Rees bleibt als einziger Deutscher fehlerfrei und sorgt für eine Überraschung. Er wird Vierter und schafft damit die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele. Rees ist damit am heutigen Tag auch bester Deutscher.

Die kleine Kristallkugel in der Einzelwertung teilen sich Martin Fourcade und Johannes Thingnes Boe. Beide konnten ein Rennen gewinnen und wurden einmal Dritter. Somit haben sie die gleiche Punktzahl. Das Einzelrennen bei Olympia zählt in dieser Wertung nicht.

Roman Rees (GER) – Foto: Andrej Ivanov

Sehr gutes Mannschaftsergebnis für Tschechien und Österreich

Die Mannschaft aus Tschechien präsentiert sich am Schießstand sehr stark. Neben Ondrej Moravec bleibt auch Michal Krcmar fehlerfrei und wird am Ende Fünfter. Auch Michal Slesingr landet mit seinem achten Platz in den Top Ten. Slesingr verfehlte eine Scheibe. Auch zwei Österreicher schaffen den Sprung unter die besten Zehn. Dominik Landertinger wird Sechster und ist im Ziel nur zwei Sekunden schneller als sein Teamkollege Simon Eder, der auf dem 7. Platz landet.

Deutsche vergeben gute Ergebnisse am Schießstand

Arnd Peiffer und Simon Schempp verpassen die Sprung unter die besten Zehn. Beide verfehlen zwei Scheiben und werden am Ende 11. und 13. Simon Schempp hatte in Runde vier und fünf erneut mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Johannes Kühn wird ebenfalls mit zwei Strafminuten 16. Benedikt Doll landet auf Platz 22 (3 Schießfehler). Erik Lesser schoss beim zweiten Schießen drei Fehler und vergab so die Chance auf eine gute Platzierung. Er wurde am Ende 63 mit vier Schießfehlern.

Schicksalsrennen für Ole Einar Björndalen

Für Ole Einar Björndalen war das Rennen von Ruhpolding ein Schicksalsrennen. Der norwegische Verband forderte von ihm die einen sechsten Platz, um sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. In Antholz ist dies aufgrund der Vorgaben des norwegischen Verbandes nicht mehr möglich. Björndalen schaffte die Vorgabe jedoch nicht. Er schoss drei Fehler und wurde 42. Somit verpasst er wahrscheinlich seine siebten Olympischen Spiele, da sechs seiner Teamkollegen bessere Leistungen während der Saison gezeigt haben. Abzuwarten bleibt, ob Björndalen seine Karriere beendet.

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