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Sonntag , 18 Februar 2018

Marie Dorin Habert gewinnt Gold im Sprint von Kontiolahti

Foto: Andrei Ivanov

Kontiolahti (Karl-Heinz Merl) – Es klingt wie ein Biathlon-Märchen: Die Französin Marie Dorin Habert gewinnt Gold im Sprint über 7,5 km bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im finnischen Kontiolahti und das, nachdem die Französin erst im September vergangenen Jahres eine Tochter zur Welt brachte und die ersten acht Saisonrennen verpaßte. Seit ihrem Comeback läuft die 28jährige in fast jedem Rennen vorne mit und konnte nach der Silbermedaille in der Mixedstaffel nur ihre starke Saison mit dem WM-Titel krönen. Bei äußerst widrigen Bedingungen – mit starkem Wind und Schneefall – siegte die Französin mit einer Strafrunde in einer Gesamtzeit von 22:16,80 Min.

Silber ging mit einem Rückstand von +9,6 Sek. an die Polin Weronika Nowakowska-Ziemniak, die als einzige aller Starterinnen alle zehn Scheiben abräumte. Bronze sicherte sich die Ukrainerin Valj Semerenko (+19,7 Sek./1). Für Valj Semerenko ist es die zweite Einzel-Medaille bei einer WM.

Eine starke Leistung zeigte als beste Deutsche Laura Dahlmeier auf dem undankbaren vierten Rang. In ihrem ersten Einzelrennen bei einer Biathlon-WM verpaßte die 21jährige aus Partenkirchen die Medaillenränge um 9,4 Sekunden. Nach einer Strafrunde im Liegendschießen mußte Dahlmeier im Stehendschießen zwei Extrarunden drehen, leider eine zuviel, um trotz einer fantastischen Laufleistung noch den Sprung auf’s Treppchen zu schaffen.

Laura Dahlmeier (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Neben Dahlmeier konnten auch zwei weitere deutsche Skijägerinnen überzeugen. Franziska Hildebrand belegte mit zwei Strafrunden und einem Rückstand von 1:09,80 Min. einen hervorragenden zehnten Rang. Auch Franziska Preuß zeigte bei ihrem Debüt in einem WM-Einzelrennen eine hervorragende Leistung. Nach einem fehlerfreien Schießen im Liegendanschlag mußte die Haagerin den schlechten Bedingungen ebenso Tribut zollen, wie viele andere vor ihr. Nach drei Strafrunden im Stehendschießen wurde Preuß mit einem Rückstand von +1:19,10 Min. noch 14. Lediglich Vanessa Hinz konnte mit ihrer gezeigten Leistung nicht zufrieden sein. Mit insgesamt vier Strafrunden und einem Rückstand von +2:45,0 Min. reichte es für die Schlierseerin als 49. dennoch zum Verfolgungsrennen.

Die Windlotterie sorgte für ordentliche Abstände für das Verfolgungsrennen und so endete der Sprint der Damen mit der einen oder anderen Überraschung, die hochgehandelten Kaisa Mäkäräinen und Darya Domracheva fanden am Schießstand keine Antwort auf die schwierigen Windbedingungen. Während die Finnin mit einem Rückstand von +2:20,70 Min. als 35. die Verfolgung von Dorin Habert aufnehmen wird, kann Darya Domracheva als 25. ins Rennen gehen.

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