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Sonntag , 15 Juli 2018

Luise Kummer wird Europameisterin im Massenstart

Tyumen (Carina Borcherding) – Gerade erst begonnen, ist nun schon wieder alles vorbei. Zumindest für die Biathlon-Damen, die bei der EM im russischen Tyumen teilgenommen haben. Mit dem heutigen Massenstartrennen ging für sie der Saisonhöhepunkt des IBU-Cups zu Ende. Sicherlich können alle Athletinnen schöne, aber auch emotionale Momente und Erinnerungen an diese Wettkampftage mitnehmen.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Allen voran die Deutsche Luise Kummer, die nach ihrem neunten Platz im Sprint und siebten Platz in der Verfolgung heute ihre aufsteigende Form noch einmal unter Beweis stellen konnte. Mit vergleichsweise wenigen Schießfehlern (2) in einem von schwarz-gebliebenen Scheiben bestimmten Rennen, gewann sie die Goldmedaille und darf sich von nun an Europameisterin nennen.

Den Silberrang belegte die Slowakin Paulina Fialkova, die mit drei Schießfehlern und einem Rückstand von acht Sekunden auf die Siegerin ins Ziel kam.

Noch mit auf das Podest klettern konnte Ingrid Landmark Tandrevold. Die 19-jährige Norwegerin holte die Bronzemedaille im Zielsprint gegen die Russinnen Olga Iakushova und Anastasia Zagoruiko (beide drei Fehler am Schießstand).

Diese landeten letztendlich auf den Plätzen Vier (+11,8 Sekunden) und Fünf (+12,8 Sekunden). Tandrevold hatte trotz vierer Strafrunden nur 11,3 Sekunden mehr Zeit gebraucht als Kummer.

Platz Sechs belegte die Tschechin Jessica Jislova, die drei Fehler geschossen hatte, mit einem Rückstand von 46,1 Sekunden.

Die anderen DSV-Athletinnen Nadine Horchler (4 Fehler; +49 Sekunden) und Annika Knoll (2 Fehler; +55,2 Sekunden) können mit ihren Platzierungen auch noch durchaus zufrieden sein. Mit dem 8. bzw. 10. Platz liefen beide erneut mit in die Top-Ten.

Einzig Karolin Horchler musste heute nach ihren zwei Vize-Meister-Titeln in Sprint und Verfolgung heute mit dem 28. Rang begnügen. Für eine bessere Platzierung schoss sie am Schießstand zu oft daneben (neun Mal) und mit einem Rückstand von 3:36,9 Minuten war dann nach vorne auch nicht mehr viel zu holen.

Jetzt dürfen sich die Athletinnen erstmal ein bisschen erholen, bevor es ab dem 10. März noch einmal zur letzten IBU-Cup-Station geht. Im südtirolerischen Martell werden sehen sich dann alle hoffentlich gesund und fit wieder!

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