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Mittwoch , 19 September 2018

Lisa Hauser – „Östersund habe ich in bester Erinnerung“

Lisa Hauser (AUT) - Foto: Mia Knoll
Lisa Hauser (AUT) – Foto: Mia Knoll

Reith – Lisa Hauser, Österreichs erfolgreichste Skijägerin des vergangenen Winters, bereitet sich derzeit auf die anstehende Weltcupsaison vor. Die Testergebnisse der 21-jährigen Reitherin waren bisher vielversprechend. Österreichs Jungstar startet fitter denn je in ein Rennen, das sie in allerbester Erinnerung hat.

Am 29. November 2015 startet die Weltcupsaison der Biathleten im schwedischen Östersund. Während sich ein Teil der rot-weiß-roten Biathlon-Fraktion derzeit beim Training in Norwegen den letzten Feinschliff holt, verzichtete das ÖSV-Damenteam auf das Schneetraining im hohen Norden und tauschte die Ski nochmals gegen die Roller ein, um auf der Hochfilzener WM-Strecke schnelle Einheiten zu absolvieren und fit für den Weltcupauftakt zu sein. „Die kurze Schneespur in Norwegen hätte sich für diese schnellen Einheiten nicht geeignet. In Hochfilzen finden wir optimale Trainingsbedingungen vor“, weiß Lisa Hauser. Ganz ohne Schnee ging es für die ÖSV-Damen natürlich nicht – auf dem Dachstein Gletscher wurde den gesamten Herbst über regelmäßig an der Skitechnik gefeilt.

Um sich für den Weltcupstart in Östersund den letzten Formschliff zu geben, sind die Trainingstage der sympathischen Heeresleistungssportlerin entsprechend akkurat durchgeplant: „Ich stehe um 6.00 Uhr auf, dann fahre ich nach Hochfilzen. Um ca. halb neun beginnen wir mit dem Training, das dann bis mittags dauert. Nach einer kurzen Mittagspause wird dann nochmals eine schnelle Einheit eingelegt und anschließend geht es meist in die Kraftkammer. Bei dem Wetter ist unser Job aber einfach ein Traum und ein großes Privileg“, schwärmt die 21-jährige. „Abends haben wir im Moment frei, um uns von den schnellen Einheiten zu erholen.“ Dann wird vor allem der Teamgeist gepflegt, der das ÖSV-Damenteam auch in dieser Saison den Rücken stärken soll. Schon jetzt hat sich die gesamte Mannschaft der Heim-WM in Hochfilzen 2017 verschrieben: „Wir ziehen an einem Strang, unser Teamspirit ist genial. Großes Ziel ist natürlich, dass unsere harte Arbeit spätestens bei der Heim-WM 2017 in Hochfilzen Früchte trägt“, erklärt Hauser.

Lisa Hauser (AUT) - Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de
Lisa Hauser (AUT) – Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

„Habe das Gefühl, einen Schritt nach vorne gemacht zu haben.“

So stimmen alle Komponenten zusammen und sollen für Hauser schon in der kommenden Saison ein großes Ganzes ergeben – die Reitherin fühlt sich gut, vor allem in der Loipe: „Das Schießen bekomme ich sicherlich auch noch hin.“ Seit einem halben Monat fühlt sich die sympathische Blonde auch am Gewehr wieder wohler. In der Ramsau stand am vergangenen Freitag ein Dauertest am Rollerband am Programm: „Da konnte ich mich im Vergleich zum letzten Mal ebenfalls steigern. Ich habe schon das Gefühl, einen Schritt nach vorne gemacht zu haben.“

Auch abseits des Trainings stand die hübsche Lisa im Einsatz und war beliebtes Motiv zahlreicher Fotoshootings, u.a. für den neuen Team-Sponsor Technogym, oder auch mal ganz anders, bei einem Kalendershooting zugunsten von Kira Grünberg: „Solche Fototermine machen mir besonders Spaß und sind eine tolle Abwechslung zum Trainingsalltag.“

„Eine Top Ten- Platzierung muss heuer mein Ziel sein“

Die vergangene Saison war die bisher erfolgreichste in der jungen Karriere der 7-fachen Medaillengewinnerin bei Junioren Welt- und Europameisterschaften: Mit Rang 13 im Sprint von Östersund lief sie ihr bestes Weltcupergebnis ein und sorgte mit Platz 14 beim WM-Massenstart in Kontiolahti für eine positive Überraschung. Schon in Östersund, wo Hauser im vergangenen Jahr ihr bisher bestes Weltcupergebnis erreichte, will sie zeigen, dass die guten Ergebnisse der vergangenen Saison keineswegs Eintagsfliegen waren: „Ich versuche dort anzusetzen, wo ich letztes Jahr aufgehört habe, und konstant gute Ergebnisse, ohne gröbere Einbrüche zu liefern. An einem guten Tag mit einem Null-Ergebnis am Schießstand ist sicherlich auch ein Platz unter den besten zehn möglich. Top Ten muss heuer mein Ziel sein, daran arbeite ich hart.“
Quelle: www.smpr.at
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