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Donnerstag , 19 Juli 2018

Laura Dahlmeier wird Zweite in der Verfolgung von Östersund hinter Koukalova

Fast hätte Laura Dahlmeier auf der Schlußrunde die führende Tschechin Gabriela Koukalova noch abgefangen. Doch im Ziel lag die letztjährige Gesamtweltcupgewinnerin mit 8,4 Sekunden vor der Deutschen, die nach Rang eins im Einzel und Rang vier im Sprint den zweiten Rang belegte. Dritte wurde die Italienerin Dorothea Wierer, die sich Dank vier blitzsauberer Schießeinlagen von Rang 19 bis auf den dritten Rang vorlief.
Das dritte Rennen in dieser Saison bringt uns die dritte Siegerin. Gabriela Koukalova blieb im entscheidenden Schießen sehr ruhig und feierte letztlich einen ungefährdeten Sieg.

Laura Dahlmeier (GER) - Foto: Andrei Ivanov
Laura Dahlmeier (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Hinter den drei Erstplatzierten die junge Schweizerin Lena Haecki Vierte. Das ist das beste Ergebnis in ihrer noch jungen Karriere. Die Finnin Kaisa Mäkäräinen mußte insgesamt vier Mal in die Strafrunde und wurde fünfte, vor der Österreicherin Lisa Theresa Hauser, die mit ihrem sechsten Rang wieder für ein sehr gutes Ergebnis sorgte. Die Siegerin des Sprints, Marie Dorin Habert aus Frankreich belegte nach insgesamt sechs Strafrunden Rang sieben.

Marie Dorin Habert eröffnete das erste Verfolgungsrennen der Saison. Doch Kaisa Mäkäräinen (FIN), Gabriela Koukalova (CZE) und Laura Dahlmeier (GER) machten sich gleich auf die Verfolgung. Es war etwas wärmer geworden über Nacht in Östersund und auch der Wind spielte wieder ein Rolle, im Gegensatz zum Sprint.

Die Führende Marie Dorin Habert nach zwei Strafrunden gleich beim ersten Schießen fällt zurück. Gabriela Koukalova (CZE) nutzt die Fehler der Konkurrentin und setzt sich an die Spitze. Direkt dahinter folgt aber schon Laura Dahlmeier (GER), die auch ohne Strafrunde vom Schießstand weggeht. Vanessa Hinz ist nach ebensfalls einem Schießfehler etwas zurückgefallen. Gabriela Koukalova kann ihren Vorsprung auf Laura Dahlmeier leicht ausbauen. Dahinter kommt schon Kaisa Mäkäräinen und die Österreicherin Lisa Hauser.

Während Koukalova auch beim zweiten Schießen cool bleibt und alle fünf Scheiben trifft, muß Dahlmeier zum ersten Mal in die Strafrunde, kommt aber trotzdem als Zweite zurück auf die Strecke. Lisa Hauser, die wieder alle Scheiben abräumte, verbesserte sich auf Rang drei.
Beim dritten Schießen, dem ersten im stehenden Anschlag, erwischt es auch Gabriela Koukalova. Gleich die erste Scheibe bleibt stehen. Laura Dahlmeier kann dies nicht nutzen, auch sie muss 150 Extrameter absolvieren. Kaisa Mäkäräinen nutzt dies und verdrängt die Deutsche von zwei. Vanessa Hinz trifft zum zweiten Mal in Folge die Scheiben und ist nun schon wieder Sechste. Mit 37 Sekunden Rückstand darf der Blick weiter nach vorne gehen.

Es kommt zum letzten Schießen und Gabriela Koukalova spielt ihre ganze Routine aus. Sie  räumt ohne Fehlschuss alle fünf Scheiben ab. Kaisa Mäkäräinen zeigt Nerven und geht gleich doppelt in die Strafrunde. Laura Dahlmeier und Dorothea Wierer schießen fast synchron. Beide bleiben ohne Fehler und gehen gemeinsam auf die Schlußrunde.

Schon nach wenigen Metern hat Dahlmeier die Italienerin überholt und bläst zur Jagd auf die führende Tschechin. Doch der Rückstand zur Spitze ist groß. Aber Dahlmeier kommt näher und näher. Gabriela Koukalova bringt den Vorsprung ins Ziel und gewinnt den Verfolger.

Gabriela Koukalova (CZE) - Foto: Andrei Ivanov
Gabriela Koukalova (CZE) – Foto: Andrei Ivanov

Vanessa Hinz hat hat hinten heraus ihre gute Ausgangslage etwas verspielt. Mit zwei abschließenden Stehendfehlern verpasst sie die Top Ten, ist als Elfte aber zweitbeste DSV-Athletin.

Franziska Preuß, die als 25. ins Verfolgungsrennen gegangen war, verfehlte insgesamt drei der 20 Scheiben und wurde 14. Bei Franziska Hildebrand scheint zu Beginn der Saison etwas die Sicherheit am Schießstand abhanden gekommen zu sein. Mit insgesamt drei Strafrunden und belegte sie Rang 19. Ihr folgt Maren Hammerschmidt mit Rang 25. Für Miriam Gössner lief auch das dritte Rennen in Östersund nicht wie gewünscht. Die Garmischerin hatte wieder Probleme am Schießstand, was sind in insgesamt neun Strafrunden niederschlug. Am Ende belegte Gössner einen enttäuschenden 54. Rang.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

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