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Donnerstag , 22 November 2018

Laura Dahlmeier: Mit dem Gelben Trikot im Gepäck nach Pokljuka

Wenn Laura Dahlmeier sich nach dem ersten Weltcupwochenende der Saison 2016/17 vom schwedischen Östersund ins ca. 1.800 km entfernte Pokljuka nach Slowenien auf den Weg macht, dann hat die 23jährige Partenkirchnerin auch das Gelbe Trikot der Führenden im Gesamtwektcup im Gepäck. Und dieses gelbe Leibchen will Dahlmeier, daß sie nach ihrem Sieg im Einzelrennen von Östersund als erste Deutsche nach Magdalena Neuner übernahm, nicht so schnell wieder ausziehen. „Es ist ein tolles Gefühl und eine große Ehre, das Gelbe Trikot zu tragen“, so Dahlmeier.

Laura Dahlmeier (GER) - Foto: Andrei Ivanov
Laura Dahlmeier (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Deutsche Bilanz in Östersund kann sich sehen lassen!

Die Bilanz beim Weltcup-Auftakt für die deutschen Skijäger fällt mit insgesamt fünf Podestplätzen und weiteren neun Top-Ten-Plätzen mehr als respektabel aus, liegt man doch noch vor Frankreich mit ebenfalls fünf Podestplätzen und weiteren sieben Top-Ten-Ergebnissen. Einen großen Anteil zu diesem positiven Auftakt haben die deutschen Damen beigetragen. Und hier ganz besonders Laura Dahlmeier, mit ihrem Sieg im Einzel, dem vierten Rang im Sprint, dem zweiten Rang in der Verfolgung und auch dem zweiten Rang in der Mixedstaffel zusammen mit Franziska Hildebrand, Benedikt Doll und Arnd Peiffer.

Ebenfalls mit positiven Gefühlen aus Schweden abreisen dürfte Vanessa Hinz, die sich nach einer schwierigen letzten Saison mit den Plätzen 6 im Sprint, 10 im Einzel und 11 in der Verfolgung bereits nach dem ersten Weltcup-Wochenende die verbandsinterne WM-Norm erfüllen konnte. „Ich bin super happy, daß es hier in Schweden gleich so gut geklappt hat“ freute sich Hinz auf die nächsten Rennen.

Bei den anderen deutschen Damen ist vor allem am Schießstand noch Luft nach oben. Franziska Hildebrand leistete sich schon im Einzel mit fünf Fehlschüssen ungewöhnlich viele Schießfehler. In Sprint und Verfolgung blieb die Wahl-Rupoldingerin, die in diesem Sommer die Skimarke wechselte und weitgehend solo oder mit den Männern trainierte, mit den Rängen 16 und 19 auch in ihren Erwartungen zurück.

Das selbe gilt für Franziska Preuß, die nach ihren guten Leistungen in der Single-Mixed-Staffel mit Rang zwei und dem vierten Rang im Einzel im Sprint nur 25. wurde, sich in der Verfolgung trotz drei Strafrunden auf Rang 14 verbessern konnte.

Maren Hammerschmidt dagegen wird sich nach ihrer erfolgreichen Vorsaison beweisen müssen. Und das dies nicht so einfach werden wird, mußte die 27jährige Winterbergerin gleich in den ersten Rennen leidvoll erfahren. Acht Schießfehler im Einzel bedeuteten Rang 56. Im Sprint lief es etwas dann besser mit Rang 20 und Rang 25 in der Verfolgung.

Für die Garmischerin Miriam Gössner war Östersund ein „gebrauchtes Wochenende“, wie man so schön im Volksmund sagt. Wie schon so oft lag der Grund darin am Schießstand. Nach 11 Fehler im Einzel und Rang 82, belegte sie im Sprint den 37. Rang. In der Verfolgung folgten weitere neun Strafrunden und ein enttäuschender Rang 54.

Vanessa Hinz (GER) - Foto: Andrei Ivanov
Vanessa Hinz (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Arnd Peiffer holte einzigen Podestplatz bei den Herren

Während sich die Damen-Bilanz noch sehr gut liest, ist die Biland bei den Herren doch etwas ernüchternd. Lediglich Arnd Peiffer holte im Sprint mit Rang drei den einzigen Podestplatz für die deutschen Biathlon-Männer. In der Verfolgung wurde Peiffer vierter. Nach seinem zweiten Rang als Schlußläufer der Mixedstaffel belegte der Harzer Rang 32 im Einzel.

Mit beeindruckenden Laufzeiten gleich zu Beginn der Saison wartete Benedikt Doll auf. Waren es im Einzel über 20 km noch sechs Schießfehler, verpaßte der Schwarzwälder im Sprint das Podest als Vierter um ganze 0,5 Sekunden. Nach neun Treffern verfehlte ausgerechnet der verflixte letzte Schuß das Ziel. In der Verfolgung fiel Doll nach insgesamt sieben Strafrunden auf Rang 33 zurück.

Für Deutschlands Vorzeige-Biathleth Nr. 1 Simon Schempp, begann die Saison eher enttäuschend. Nach mehreren verletzungsbedingten Trainingspausen in der Vorbereitung landete der Uhinger im Einzel auf Rang 46 und im Sprint auf Rang 21. In der Verfolgung nahm für Schempp mit Rang neun, der den Franzosen Martin Fourcade im Kampf um die Große Kristallkugel herausfordern wollte, das Auftaktwochenende ein versöhnliches Ende.

Nicht viel besser wie Schempp erging es auch Erik Lesser. Der Frankenhainer belegte zu Beginn in der Single-Mixed-Staffel mit Franziska Preuß zwar den dritten Rang, doch auch im Einzel blieb Lesser als ausgewiesener Spezialist dieser Disziplin mit dem 31. Platz seinen eigenen, meist kritischen Erwartungen zurück. Im Sprint hatte Lesser nach eigenen Aussagen die „Laufform im Hotel vergessen“. Trotz zwei fehlerfreier Schießen reichte es nur zu Rang 15. In der Verfolgung blies Lesser zur Aufholjagd, die im Ziel mit Rang fünf endete.

Arnd Peiffer und Erik Lesser (GER) - Foto: Andrei Ivanov
Arnd Peiffer und Erik Lesser (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Die beiden aus dem IBU-Cup in den Weltcup berufenen Florian Graf und Roman Rees konnten zumindest erste Weltcup-Punkte erkämpfen. Für Florian Graf begann der Neuanfang im Weltcup mit einen sensationellen achten Rang im Einzel. Nach dem 59. Rang im Sprint kam der Eppenschlager  in der abschließenden Verfolgung auf Rang 41. Roman Rees, der im ersten IBU-Cup-Sprint in Beitostolen den zweiten Rang belegte, kam auf die Ränge 48 (Einzel), 57 (Sprint) und 36 (Verfolgung).

Der Biathlon-Weltcup macht vom 09.12. bis 11.12.2016 Station in Pokljuka, wo neben jeweils einem Sprint und der Verfolgung auch die ersten Staffelentscheidungen dieser Saison auf dem Programm stehen.

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