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Dienstag , 20 Februar 2018

Langläuferin Denise Herrmann wechselt ins Biathlon-Lager!

Denise Herrmann - Foto: Viessmann-Sport
Denise Herrmann – Foto: Viessmann-Sport

Oberwiesenthal (Karl-Heinz Merl) – Es gibt Zuwachs im Lager der deutschen Biathletinnen. Im Alter von 27 Jahren wechselt Denise Herrmann von den Langläufern ins Biathlon-Lager und will sich nach eigenen Aussagen für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang qualifizieren. „Ich trage mich schon länger mit dem Gedanken, zum Biathlon zu wechseln“, so die Bronzemedaillengewinnerin in der Langlaufstaffel von Sotschi 2014.

Deutschlands größtes Langlauftalent hatte bereits im Jahre 2012 unter dem heutigen russischen Herrentrainer Ricco Groß erste Versuche mit dem Gewehr absolviert und dabei offensichtlich auch Talent bewiesen. „Damals hatte ich mich gar nicht so schlecht angestellt, aber es war ja nur ein Experiment. Jetzt überwiegt aber der Reiz des Neuen und wenn nicht jetzt, wann dann. Ich will mir später nicht vorwerfen, es nicht wenigstens probiert zu haben.“, so Herrmann.

Herrmann wird nach ihrem Urlaub in Oberhof zunächst mit Damen-Bundestrainer Gerald Hönig weiter an ihrem Schießen üben und dann später mit den DSV-Damen die Lehrgänge absolvieren. Herrmann will dann bei den deutschen Meisterschaften auf Skiroller im September 2016 in Oberhof erstmals offiziell als Biathletin an den Start gehen.

Das sie dabei nicht die erste Athletin ist, die vom Langlauf zum Biathlon wechselt hat die Vergangenheit bewiesen. So wechselte auch Kati Wilhelm als Langläuferin im Jahre 1999 als damals 23jährige zum Biathlon und wurde eine der erfolgreichsten Damen in dieser Sportart mit drei olympischen Goldmedaillen und fünf WM-Titeln. Auch die Schwedin Magdalena Forsberg kam mit erst 26 Jahren vom Langlauf zum Biathlon und gewann trotzdem sechs Mal den Gesamtweltcup und ebenso viele WM-Titel. Das der Umstieg vom Langlauf zum Biathlon auch mit Schwierigkeiten verbunden ist, mußte Evi Sachenbacher-Stehle erfahren, die als 32jährige nur mühsam den Anschluß im Biathlon schaffte. Ihre Karriere endete nach einem Dopingskandal bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi unrühmlich.

Man darf also sehr gespannt sein, wie sich Herrmann als Quereinsteigerin im starken Team der deutschen Biathlon-Damen mit Laura Dahlmeier an der Spitze, schlagen wird. Der Deutsche Skiverband (DSV) wird hierfür der 27jährigen die notwendige Unterstützung zu Teil werden lassen.

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