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Mittwoch , 21 Februar 2018

Keine Herberge für Miri Gössner bringt drei Podestplätze in Slowenien!

Pokljuka – Der erste Weltcup-Block der Saison 2012/13 ist vorbei. Nach dem Auftakt in Östersund, in dem Miri Gössner bereits mit beeindruckenden Laufzeiten aufwartete verhinderte der ein oder andere Schießfehler zu viel eine Top-Platzierung. In Hochfilzen stabilisierte der „Loipenfloh“ aus Garmisch seine Leistungen weiter.  Die Rennen in Slowenien machten Appetit auf mehr. Miri Gössner ist endgültig in der Biathlonweltspitze angekommen. Sie ist cool, selbstbewusst und stark.

Eine kleine Anekdote am Rande des Biathlonwochen-endes in Slowenien macht dies mehr als deutlich. Die weiße Pracht, die Frau Holle aus ihren Betten schüttelte, behinderte die 22-jährige Athletin auf der Fahrt von Salzburg nach Slowenien erheblich. Mit der Suche nach einer Bleibe wurde es auch nichts, und so musste Gössner im Auto übernachten.

Miriam, kein Kind von Traurigkeit, zog sich sehr warm an, und schlief ein. Am nächsten Morgen habe sie dann mit Brummifahrern gefrühstückt, erzählt die sympathische Athletin vom SC Garmisch. Dass diese unfreiwillige Nacht im Auto auch ihre guten Seiten hatte, zeigte die Sportlerin dann bei den Rennen in Slowenien. Auch wenn sie am Sonntag fünf Fahrkarten landete, biss sie die Zähne zusammen, und hatte trotz 750 Zusatz-Metern am Ende die Nase vorne.

Im letzten Jahr war Gössner etwas unzufrieden und wollte öfters auf das Siegertreppchen steigen. Doch der sprichwörtliche Knopf ging ihr heuer auf, denn sie wirkt befreiter, ausgeglichener und vor allem beherzter. Heimtrainer Bernhard Kröll streut seiner Athletin Rosen und spricht sogar davon, dass sie professioneller geworden ist. Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass es die Wahrheit ist.

Auf der Loipe ist die 22-Jährige besser geworden, die Verbesserung der Technik hat sich also ausgezahlt. Das Schießen ist noch nicht ganz perfekt, aber sie ist ja noch jung. Die Biathlon-Welt hat gesehen, dass mit Miriam zu rechnen ist. Und Vergleiche mit der mittlerweile zurückgetretenen Magdalena Neuner sind sowieso nicht angebracht, zumal jede Athletin für sich eine besondere war bzw. ist. Sei es, wie es ist: Gold-Lena wird mit Sicherheit stolz sein, was in Pokljuka geschah und in Zukunft geschehen wird. Da braucht man sich um die DSV-Athletinnen keine Sorgen machen, unfreiwillige Nacht im Auto hin, unfreiwillige Nacht im Auto her. Und vielleicht setzt Gössner in Nove Mesto bei den Weltmeisterschaften wieder ein starkes Ausrufezeichen, so dass es auch eine Gold-Miri gibt. Zu wünschen wäre es der sympathischen, lebensfrohen und positiv gelaunten Gössner auf jeden Fall.

Bericht für biathlon-news.de: Andreas Raffeiner

 

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