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Donnerstag , 19 April 2018

Kein Plan B für Andi Birnbacher

Andreas Birnbacher – Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Prien am Chiemsee (Andreas Raffeiner) – Seit langer Zeit ist der DSV-Biathlet Andreas Birnbacher nicht gesetzt. So muss er oft durch die mühsame Qualifikation, sich also durch Ausscheidungsrennen für das Elite-Team qualifizieren. Es ist nicht einfach, aber der 33-Jährige sagt, dass er auch keine andere Wahl oder einen Plan B hat.

In den letzten Jahren war Birnbacher das Paradebeispiel in punkto Konstanz. Doch im letzten Jahr begann mit einem Innenbandriss beim Fußballspielen ein Seuchenjahr, das er so schnell nicht vergessen wird. Der Athlet, der oft liebevoll „Birnei“ gerufen wird, setzte (womöglich zu früh) alles auf eine Karte und hörte dabei nicht auf seinen Körper. Die Teilnahme bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 vor Augen, begann er mit dem Training. Dabei schlichen sich Fußschmerzen ein, die er lange ignorierte. Gerade für den Saisonhöhepunkt in Russland war derSportsoldat nicht fit und wurde von Daniel Böhm, der an seiner Stelle die Silbermedaille holte, ersetzt. Zudem brach Birnbacher die Saison vorzeitig ab, um sich am rechten Sprunggelenk einer Operation zu unterziehen.
Die Saison 2013/14 war längst zu Ende, als Birnbacher beim Skirollern ausrutschte und sich die Schulter brach. Diese Verletzung sorgte dafür, dass der Biathlet nicht liegend schießen konnte. Doch der Bayer biss die Zähne zusammen und konnte aufgrund eines individuell gewählten Trainingsprogramms erst einen Monat einsteigen. Was die ersten Weltcuprennen in der neuen Saison betrifft, muss Birnbacher den Weg durch die Qualifikation. Bundestrainer setzte mit den Skijägern Arnd Pfeiffer, Simon Schempp, Erik Lesser und Daniel Böhm das Silber-Sotschi-Staffelquartett für die ersten Rennen.

„Birnbacher wird auf keinen Fall abgeschrieben. Mit Benedikt Doll, Florian Graf und Christoph Stephan wird er um die zwei restlichen Starttickets kämpfen.“, so Bundestrainer Mark Kirchner. Dennoch ist die Situation neu für den 33-jährigen Biathleten. Er hat keinen Plan B und möchte alles in die Wege setzen, um zu seiner früheren Form zu gelangen und sich für den Weltcup zu qualifizieren. Daher ist die Zielsetzung mehr als klar, dass er auch, sobald er die Mühen der Qualifikation auf sich genommen und diese gemeistert habe, um Podiumsplätze mitkämpfen will. Bisher stand er sechsmal auf dem höchsten Treppchen. Auch bei der Weltmeisterschaft möchte er mit dabei sein. Auch wenn es andere Optionen geben könnte, sofern es nicht klappen würde, sprach er nicht vom Ende seiner sportlichen Laufbahn.

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