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Sonntag , 25 Februar 2018

Kati Wilhelm bleibt dem Weltcup weiterhin als ARD-Expertin treu

Mit Beginn der kommenden Saison startet für Kati Wilhelm wieder ein neuer Winter voller spannender Rennen und Aktivitäten rund um den Biathlon-Zirkus. Als Expertin der ARD wird sie ab Ende November wieder die Leistungen der deutschen Mannschaft analysieren und kommentieren.

Kati_Wilhelm-Presseexpertin

Dieser Job macht ihr laut eigenen Angaben sehr viel Spaß. Dass sie über ihren Sport im TV fachsimpeln und nach dem Ende ihrer aktiven Biathlon-Karriere noch in gewisser Weise im Weltcup dabei sein könne, mache dabei für sie den Reiz aus.

Selbst mitlaufen wolle sie aber nicht mehr, sagt sie. Lieber gibt sie ihre Erfahrungen an die jüngere Generation weiter. Dafür gründete sie im Jahr 2013 ihr „KatiCamp“, einen Workshop für junge, talentierte Nachwuchsbiathleten aus ganz Deutschland, welches dieses Jahr nun schon zum vierten Mal stattfand. Hierbei erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen alles rund um den Biathlon-Sport, schnuppern „Profi-Luft“ und dürfen zum Schluss in einem Wettkampf selbst zeigen, was sie drauf haben. Zu diesem Anlass packt Kati Wilhelm meist auch ihr eigenes Gewehr aus. Es soll als Anschauungsobjekt dienen und die jungen Biathleten in ihrem Sport motivieren, wenn sie wissen, dass das die Waffe ist, mit welcher ihre Mentorin einst Olympiasiegerin wurde.

Auch bei manchen anderen Terminen dürfe das Gewehr nicht fehlen, meint Wilhelm. Denn „das kommt an. Die Leute wollen das sehen“.

Sehen wollen viele Biathlon-Fans in dieser Saison wohl auch, wie sich Denise Herrmann in ihrer ersten Saison als Biathletin schlagen wird. Denn im letzten Winter noch als Langläuferin aktiv gewesen, hat sie sich nun für die Kombination aus Langlauf und Schießen entschieden. Nach ihren vielversprechenden Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer sind viele Augen jetzt auf sie gerichtet. Was sagt Kati Wilhelm zum Umstieg der 27-Jährigen? Kann so etwas funktionieren?

„Ich glaube schon, dass das machbar ist.“ Schießen sei eine talentlastige Disziplin, meint die dreifache Olympia-Goldmedaillen-Gewinnerin. Da könne man nicht wirklich viel durch Training herausholen. Dennoch habe Herrmann trainingsmäßig einiges aufzuholen, was für die anderen Athletinnen, die schon jahrelang im Biathlon-Sport aktiv sind, das täglich Brot ist. Doch mit Lockerheit und einem Reifeprozess abseits des Medienrummels im IBU-Cup sei ein erfolgreicher Sportart-Wechsel durchaus möglich.

Wünschen wir der jungen Deutschen dabei viel Erfolg. Und wer weiß, vielleicht ist sie ja schon bald auch im Weltcup in deutschen Biathlon-Hochburgen wie Ruhpolding – ihrem Trainingsort – oder auch Oberhof am Start. Apropos Oberhof. Da fragen sich viele Fans, ob denn die Wettkämpfe nach Schneemangel und Weltcup-Absage in der letzten Saison dieses Jahr überhaupt wieder stattfinden können. Kati Wilhelm wünscht ihrer Heimat auf jeden Fall ganz viel Schnee und dass der Weltcuport seine Fans nicht verloren hat.

Drücken wir die Daumen, dass auch Oberhof in Zukunft wieder einen „weißen Winter“ erleben wird und dort viele spannende Rennen ausgetragen werden können.

 

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