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Mittwoch , 26 September 2018

Karolin Hochler wird Dritte beim IBU-Cup-Sprint in Martell

Foto: Andrej Ivanov
Foto: Andrej Ivanov

Martell (Carina Borcherding) – „Schade, schon vorbei?!“ Dieser Satz wird in den kommenden Tagen wohl vielen Biathlon-Fans durch den Kopf gehen. Denn mit diesem Wochenende geht – zumindest für die Athletinnen und Athleten des IBU-Cups – die laufende Saison 2015/16 zuende. Zum krönenden Abschluss finden sich nun von heute (Freitag) bis zum kommenden Sonntag noch einmal alle im italienischen Martell ein, um die letzten Rennen vor der Frühlingspause zu bestreiten.

Zuerst waren heute Vormittag die Frauen an der Reihe, frei nach dem Motto „Ladies first!“.

Die schnellste Biathletin in diesem Sprint und somit Siegerin war nach einem perfekten Rennen Marine Bolliet. Mit zwei fehlerlosen Schießeinlagen und der besten Laufzeit gewann die Französin vor den ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Athletinnen Hilde Fenne aus Norwegen (+35,0 Sekunden) und der deutschen Karolin Horchler (+46,7 Sekunden).

Die Plätze 4, 5 und 6 gingen alle an die russische Mannschaft. Anna Shcherbinina (1 Fehler), Svetlana Sleptsova (1 Fehler) und Olga Iakushova (0 Fehler) leisteten sich ein Team-internes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ins Ziel kamen sie in dieser Reihenfolge mit den knapp beieinander liegenden Rückständen von +58,5 Sekunden, +1 Minute und +1:00,9 Minuten.

Die deutsche Mannschaft darf den Erfolg von Karolin Horchler feiern und auch diese darf ihren Teamkolleginnen reichlich gratulieren. Denn alle DSV-Athletinnen liefen in die Top-25. Nadine Horchler, Karolins Schwester, wurde nach einem Schießfehler 7. (+1:21,8 Minuten). Direkt dahinter landete Luise Kummer ebenfalls mit einem Fehler und 1:46,3 Minuten Rückstand. Carolin Leunig blieb beim Schießen fehlerfrei und wurde 12. (+2:06,7 Minuten). Auf dem 19. Rang kam Janina Hettich ins Ziel (1 Fehler, +2:46,2 Minuten). Annika Knoll wird nach zwei Strafrunden und einem Rückstand von 3:10,0 Minuten auf dem 24. Rang geführt.

Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de
Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Deutsche Herren verpassen Podestplätze deutlich!

Der Sprint, der ein paar Stunden nach dem Damenrennen für die Männer auf dem Programm stand, zeigte einmal mehr die Leistungsdichte im internationalen Biathlonsport. Die ersten sechs Plätze blieben allesamt innerhalb von überschaubaren 28 Sekunden Zeitunterschied. Bester am heutigen Tag war der Franzose Antonin Guigonnat, der sich nach 10 Kilometern in einer Zeit von 24:13,4 Minuten durchsetzen konnte. Für Guigonnat war es der erste große Triumph überhaupt in seiner Karriere. Der 24-jährige hatte sich am Schießstand keine Blöße gegeben und alle Scheiben abgeräumt, was ihm letztendlich zum Sieg verhalf.

Trotz dreier Fehler im Stehendanschlag landete der weltcuperfahrene Russe Alexey Slepov auf dem zweiten Rang. Gerade einmal 7,5 Sekunden trennten ihn vom Sieg.

Als dritter stand Andreas Dahloe Waernes mit auf dem Podium. 9,1 Sekunden langsamer als der siegreiche Franzose gewesen, kann der Norweger sich über eine gute Schießleistung mit nur einem Fehler freuen. Außerdem über hauchdünne zwei Zehntelsekunden, die ihn aufs „Stockerl“ klettern ließen. Denn so knapp hinter Waernes kam Florent Claude aus Frankreich, ebenfalls mit einer Strafrunde belastet, hinter ihm ins Ziel.

Fünfter wurde der Russe Semen Suchilov (1 Fehler) mit einem Rückstand von 20,9 Sekunden. Matthias Bischl belegte Platz 6. Mit 27,8 Sekunden hinter dem Sieger war der für den deutschen Skiverband startende Athlet noch gut dabei, obwohl er im stehenden Anschlag zwei Scheiben hatte stehen lassen.

Die anderen Deutschen konnten sich auf den Plätzen 9 (Steffen Bartscher; +38,5 Sekunden, fehlerfrei), 17 (Florian Graf; +1:13,4 Minuten, 2 Fehler) und 19 (Matthias Dorfer; +1:13,9 Minuten, 1 Fehler) ins Ziel schieben. Mit Graf zeitgleich 17. wurde ebenso mit zwei Strafrunden der Österreicher Peter Brunner. Johannes Kühn verspielte eine bessere Platzierung als einen 42. Rang am Schießstand. Gleich vier Scheiben wollten beim zweiten Anschlag einfach nicht fallen und so hatte der 24-jährige am Ende 2:24,0 Minuten Rückstand und fünf Fehlschüsse auf dem Papier stehen. Philipp Horn konnte das Rennen leider nicht beenden.

Am Samstag finden dann erneut zwei Sprintrennen in Italien statt. Für diese letzten Einzelwettkämpfe der Saison wünschen wir allen teilnehmenden Athletinnen und Athleten viel Erfolg!

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